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erbietiger Meise mit dem Gedanken umgcgangen war, den Ortgegen einen „Sitz", näher am Hudson, zu vertauschen. Eine solcheFlucht von Gebäuden machte natürlich verschiedene Eingänge nöthig,und unser Clawbonny besaß deren auch wirllich mehr als gewöhn-lich, wozu bei jedem noch eine Treppe kam, so daß die Zimmerder Familie in Folge dieses Reichihums an Treppen von denen derübrigen Hausbewohner völlig getrennt waren.
Während ich über den langen Gang hinschritt, der zu demFamilienzimmer oder „Triangel" führte, wie mein Vater das Ge-mach benannt hatte, begann ich ernstlich bei mir zu überlegen,was ich zu sagen halte und wie ich es Vorbringen wollte. Graceund ich hatten noch nie eine Familienberathung — wie man esnennen möchte — gehalten: ich war zu jung, um während meinerletzten Anwesenheit an etwas der Art zu denken und seit meiner Rückkehrhatte sich keine frühere Gelegenheit dazu geboten. Ich fühlte nochimmer sehr jugendlich und besaß weniger Selbstvertrauen, als manvon einem Seemanns hätte erwarten können: es fiel mir weitschwerer, eine mündliche Mitthcilung zarten Inhalts einzuleiten,als das Kommando eines Schiffes in der Schlacht über mich zunehmen. Ohne diese manvaise Irontv würde ich mich heute wahr-scheinlich gegen Lucy erklärt haben, hätte mich nicht auf derPiazza von ihr getrennt und Alles noch ebenso im Zweifel gelassen,wie da wir noch kein Wort mit einander gewechselt hatten. Dannhegte ich auch tiefen Respekt vor Grace und fühlte etwas mehrfür sie als brüderliche Zärtlichkeit, denn in meine starke Zuneigungzu ihr mischte sich eine Ehrerbietung, eine gewisse Scheu vor ihrerengelgleichen Reinheit, ihrem edlen Charakter, welche mich weiteher geneigt machte, Rath von ihr zu empfangen als ihr welchenzu ertheilen.
In solcher GemüthSstimmung — welche bei diesem Gemischevon Gefühlen so natürlich war, legte ich die Hand auf den alt-modischen Messtngdrücker, der die Thüre des „Triangels" verschloß.