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Merton, so genau verkleinert, wie wenn sie mit Fleiß also gemachtwären. ES wird i» der That einen schönen Ring geben: ich be-neide diejenigen, deren Andenken ein so reizender Gegenstand zu-rückrufen wird."
„Sie werden nun gleichfalls dazu gehören, Mr. Hardinge,"bemerkte Emilie mit vielem Takt, „denn durch die Mühe, die Sic sichgeben, wie durch den Geschmack und das feine Urtheil, das Siebesitzen, sind Sie vollkommen dazu berechtigt."
Luch sah aus wie versteinert. Sie hatte sich so lange darangewöhnt, die gute Grace als ihre künftige Schwester zn betrachten,daß die offene Bewunderung, welche sich in Ruprechts Zügen aus-drückte und zu sonnenklar war, nm einem von uns zu entgehen,das erste aufglimmende Licht auf einen Verdacht warf, der für siehöchst peinlich sehn mußte. Ich hatte schon lange bemerkt, daßLuch den Charakter ihres Bruders besser als wir Alle, viel besserin der That, als ihr gerader redlicher Vater durchschaute, und ichmeines TheilS war längst darauf gefaßt, in seinem Benehmen Allesandere — nur keine Beständigkeit und Konsequenz zu erwarten.
So sehr ich auch Lucy hochschätzte — und wahrlich, die leichteHinneigung zu Emilie Merton, zu der meine Phantasie mich hin-gerissen, hatte jetzt der Bewunderung, welche Herz und Wesen jenesthenren Geschöpfes mir abdrang, wieder Völlig Platz gemacht —aber so sehr ich auch Lucy hochschätzte, ich würde es doch weit liebergesehen haben, wenn meine Schwester ihren Bruder nicht geheirathethätte und weit entfernt, über seine Treulosigkeit böse zu sehn, war ichviel eher geneigt mich darüber zu freuen. Schon in meiner frühenJugend wußte ich seinen Mangel an Verdiensten gehörig zn würdigenund sah wohl ein, wie wenig er für ein Mädchen von Grace'SVorzügen zum Gemahle taugte; aber ach! ich wußte die Wirkungnicht zu beurtheilen, welche seine Unbeständigkeit auf ein Herz wie dasmeiner Schwester äußern mußte. Wäre ich nur über Mr. AndrewDrewctt »nd über meine eigene Stellung in der Gesellschaft ebenso