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andrer Leute Gütern immer ausnehmend freigebig war; „das Hals-band sollte nie mehr abgenommen werden."
„Miß Merton kennt seine Bestimmung," versetzte ich artig„und die Bedingungen seines Besitzes."
Emilie öffnete langsam die Schließe, hielt sich die Schnur vordie Augen und blickte sie lange schweigend an.
„Und welches ist seine Bestimmung, MileS? Was für Be-dingungen knüpfen sich an seinen Besitz?" fragte meine Schwester.
„Natürlich hat er sie Dir zngedacht. Liebste," bemerkte Luchhastig. „Für wen anders kann er einen solchen Schmuck bestimmen?"
„Miß Hardinge irrt sich. Grace muß mich entschuldigen, wennich diesmal wenigstens etwas selbstsüchtig handle. Ich habe diesePerlen nicht für Miß Wallingford, sondern für MrS. Wallingfordbestimmt, wenn es jemals eine solche Person geben wird."
„Auf mein Wort, eine doppelte Versuchung, mein Junge!Ich wundere mich, daß Miß Merton die Stärke besaß, die Perlenaus der benetdenSwerthen Lage zu entfernen, welche sie kaum nocheinnahmen," spöttelte Ruprecht mit einem bedeutungsvollen Blickeauf Emilien, welche ihn mit leichtem Lächeln erwiederte.
„Miß Merton hat meine Bemerkung natürlich als bloßenScherz und nicht als eine Anmaßung von meiner Seite ausge-nommen," versetzte ich steif. „Schon auf dem stillen Ocean wurdefestgesetzt, daß die Perlen diese Bestimmung haben sollten. Claw-bonuh ist freilich nicht der stille Ocean und es dürfte wohl einigeEntschuldigung verdienen, wenn man die Dinge hier etwas andersbetrachtete, als sie uns dort erschienen. Ich habe übrigens nochetliche Perlen übrig, allerdings nicht von der Qualität wie die amHalsband, das will ich nicht läugnen—aber immerhin von der Art,daß ich es als eine Gunst betrachten würde, wenn die Damen sichzu gleichen Theile» darein theilen wollten. Sie würden drei hübscheRinge und eben so viele Busennadeln geben."
Ich überreichte Grace ein Schächtelchen, das alle die Perlen