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ein sehr müßiger Gedanke gewesen, auf sie einen Eindruck machenzu wollen. Ich ging daher zu einem andern Gegenstände über unddas war leicht genug, ich durfte nur wieder von den Kartoffelnanfangen. Ich war übrigens nichts weniger als unbesorgt, dennich durfte mir nicht verhehlen, daß die Rastlosigkeit des guten Geist-lichen nur gar zu balv den leichten Bruch erweitern könnte, derzwischen seiner Tochter und mir entstanden war.
Beim Mittagessen machte ich die Entdeckung, daß Grace'SWinterausenthalt in der Stadt eine fühlbare Verbesserung in derHaushaltung, vornehmlich bei der Tafel bewirkt hatte. Vater undMutter hatten einige Acnderungen eingeführt, welche unfern Haus-halt zu Clawbvnny etwas anders gestalteten, als er in der Graf-schaft Ulster bei den meisten andern Familien unserer Klasse bestund;aber ihre Neuerungen oder Verbesserungen, oder wie man eS sonstnennen wollte — wurden von denen ihrer Tochter weit überboten.
Nichts bezeichnet vielleicht schneller die Bildungsstufe in einemHanse, als die Gewohnh.iten, welche bei Tische herrschen. Geschiehtdas Essen und Trinken nicht auf eine gewisse Weise, welche auch ihrer-seits, wie fast alle Gebräuche des gesitteten Lebens — was auch dieUltrarationalisten dagegen prahlen mögen — auf Vernunft gegründet ist
— also, geschieht das Essen und Trinken nicht auf eine gewisse Weise,so wird eS Leuten von Welt von Allem beinahe zuerst auffallen.Auch herrscht mehr gesunder Sinn und angeborene Schicklichkeit inden Tischgebräuchen — so lange sie nicht von bloßer Laune abhängen
— als in den meisten unserer übrigen Lebensgewohnheiten: dennJedermann muß essen und die Mehrzahl zieht dann auch vor, mitAnstand zu essen.
Ich will gestehen, meine Clawbonnytafel hatte mir der Mer-tonschen Familie halber einige Sorge gemacht, und groß war meineFreude, als ich das Frühstück so gut vorüber gehen sah. Der Major,für seine Person keineswegs vertraut mit den höheren Klassen seine«eigenen Landes, besaß das große Kennzeichen eine« Gentleman —