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„MileS — MileS — für einen jungen Mann in Deiner Lagenenn ich das einen sonderbaren Einfall — Du bist, wie ich fürchte,nur gar zu oft von Ruprecht beneidet worden!"
„Wenn die Wahrheit bekannt wäre, Mr. Hardinge, so Mächteich wohl behaupten, daß Ruprecht und Lucy im Innern ihresHerzens glauben, ihre gesellschaftliche Stellung biete ihnen Vor-theile, deren Grace wie ich entbehren müssen."
Mr. Hardinge schien verletzt und ich fing bald an, meine Wortezu bereuen. Ich möchte nicht, daß der Leser glaubte, das, was ichgesagt, scy aus dem engherzigen, selbstsüchtigen Gefühle hervorge-gangen, welches sich unter dem prahlerischen Vorwände der Gleichheitherausnimmt, das Daseyn eines sehr mächtigen socialen Faktumslängnen zu wollen — nein, das war es nicht. Mich trieb bloS dieEmpfindlichkeit meines Gefühl«, das, beherrscht von der mächtigstenLeidenschaft des menschlichen Herzen« — von ihr, welche mit vollemRechte die allgewaltige genannt worden ist — in diesem Punkte eini-germaßen in Gefahr stand, krankhaft zu werden.
Gleichwohl war Mr. Hardinge ein viel zu redlicher Mann,um eine Wahrheit in Abrede zu ziehen, und dabei viel zu aufrich-tig. um sein Gewissen darob zu verletzen, so unangenehm eS ihmauch seyn mochte, jene in ihrem ganzen unerfreulichen Wirkungs-bereiche anzuerkennen.
„Jetzt verstehe ich Dich, MileS; und es wäre vergeblich zu be-haupten, daß in dem, was Du sagst, nicht etwas Wahres sey, ob-wohl ich für meine Person sehr wenig Gewicht darauf lege. Rup-recht ist nicht ganz so, wie ich ihn mir in allen Dingen wünschenkönnte, vielleicht ist er zuweilen sogar Lasse genug, um sich einzu-bilden, daß er diesen geringen Vorzug vor Dir voraus habe —was aber Lucy anbelangt, da will ich wetten, daß sic Dich nieanders denn als ihren zweiten Bruder betrachtet — und dann liebtsie Dich eben so sehr wie Ruprecht."
Mr. Hardinges Einfalt bewährte sich abermals und e« wäre