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18 (1845) Miles Wallingfords Abenteuer zu Land und zur See
Entstehung
Seite
502
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Ihr werdet aber vcrmuthlich zugebe», Sir, daß ich Graeenicht Wahl heirathen kann?"

Ich wünschte von ganzem Herzen, Du könntest es ja wahr-lich, von ganzem Herzen! Wäret ihr nicht Bruder und Schwesterzusammen ich würde mich in der That aller Verantwort-lichkeit meiner Vormundschaft für ledig erachten, wenn ich euchbeide als Mann und Frau vor mir sähe."

Da dies einmal außer Frage steht, so will ich gleichwohlauf die Hoffnung nicht verzichten, daß Ihr mir eine Andere nennenwerdet, die wenigstens ebenso gut für mich paßt."

Nun, da ist Miß Merton ich kenne sie freilich noch nichtgenau genug, um geradezu eine Anempfehlung zu wagen. Ichsagte Lucy erst gestern, als wir auf dem Flusse hinfuhren und DuMiß Merton auf die Forts in den Hochlanden aufmerksam mach-test ich glaube, ihr gäbet eines der hübschesten Paare im ganzenStaat und überdies sagte ich ihr Mein Gott, wie doch dasKorn anfschießt! In wenig Tagen haben die Halme ihre volleHöhe erreicht und cS muß eine höchst gesegnete Erndte gebenwahrlich, wahrlich die Vorsehung ist in allen Dingen erkenn-bar; denn erstlich war ich dafür, das Korn an jener Hügelseiteund die Kartoffeln hier anzupflanzen; der alte Hiram aber wurdedurch einen unsichtbaren Genius verleitet, für das Korn auf diesemFelde und für dieKartoffeln auf der Hügelseite zu bestehen und nunsieh 'mal her, welche Erndte wir in Aussicht haben! Wer hätteje daran gedacht, daß ein Negger auf einen solchen Einfall geriethe!"

^nno 1802 nahmen sogar wohlerzogene und wohlmeinendeGeistliche keinen Anstand, das WortNegger" zu gebrauchen.

Aber, Sir, Ihr habt ja ganz vergessen, bcizusügen, was IhrLucy sonst noch gesagt habt."

Nichtig richtig eS ist sehr natürlich, daß Du michlieber über Miß Merton als über die Kartoffeln reden hörstdas will ich Lucy auch noch sagen, Du kannst Dich darauf verlassen."