„Ich hoffe, mein lieber Sir, der Müller hat Euch bei diesemGeschäfte seinen ganzen Beistand angcdeihen lassen."
„Morgan? — o ja, er ist jederzeit damit bei der Hand undDu weißt, ich vergesse auch nie, ihn zum Ein- und Verkauf auf denMarkt zu schicke». In der That, sein Rath war so vortrefflich,daß er mir wie ein wahres Wunder vorkam — ja daß ich ihn eineProphezeihung nennen würde, wenn dies nicht unpassend wäre, dawir bei unserer Dankbarkeit alle llebertreibung vermeiden sollen."
„Ganz richtig, Sir. Und wie ist es Euch denn gelungen, dieErndten am Platze selbst so gut loszuschlagen?"
„Mit Hülfe desselben großen RathgeberS, MileS. Es ist inder That wunderbar, was wir für Erndten hatten und welche Um-sicht in Verwaltung der Felder, wie der Mühlen durch die göttlicheVorsehung an den Tag gelegt wurde."
„Natürlich war auch der alte Hiram" (Neb'S Oheim) „jederzeitmit seiner Hülfe bereit; denn er besitzt in seiner Art ein sehrgesundes Urtheil, Sir."
„Ohne Zweifel — ohne Zweifel — der alte Hiram und ichhaben Alles gethan, durch den Rath der Vorsehung geleitet. Nun,Junge, Du kannst mit Deinem Erdenloose zufrieden seyn, denn Allesgedeiht, was Dir gehört. Natürlich wirst Du Dich in nächster Zeitvermählen und dieses Gut Deinem Sohne überantworten, wie DueS von Deinen Vätern empfangen hast?"
„Ich behalte mir diese Hoffnung in Aussicht, Sir, oder wiewir Seeleute zu sagen Pflegen — am Pflichtanker."
„Deine Hoffnung auf Erlösung ist hoffentlich Dein Pflichtanker,mein Knabe. Gleichwohl sollen wir nicht zu hart mit jungenLeuten verfahren und müssen ihnen schon ein Bischen Romantikin ihren Phantasiegebildcn »erstatte». Ja, ja, ich hoffe, Du wirstDich nicht so eng mit Deinem Schiffe vermählen, daß Du nicht näch-ster Tage an eine Frau denken solltest. Für mich' soll eö eineglückliche Stunde geben, wenn ich abermals eine MrS. MileS