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werthvolle Mühle und ein tüchtiges, altes, behagliches, einsames,steinernes Wohnhaus."
„Ganz richtig, MileS, und mir so theuer wie mein Augapfel,das weißt Du ja, mein theurer Junge; aber es ist eben gar soländlich: junge Damen haben zwar all die guten Dinge sehrgerne, welche von den Landgütern herstammen, nur sind ste nichtgeneigt, die Häuslichkeit eines solchen Wohnsitzes zu bewundern. Ichspreche hier besonders von jungen englischen Ladies. Nun siehstDu, Major Merton ist ein Feldoffizicr, und dies heißt, wie Du weißt,in einem achtbaren Stande schon einen höheren Rang bekleiden;es ist Dir vermuthlich nicht unbekannt, MileS, daß der König seinemeisten Söhne in der Armee und in der Marine anstellt und dasmacht einen bedeutenden Unterschied, wie Du leicht begreifen wirst."
„Ich — nicht das Geringste begreife ich davon; was geht cSdenn mich an, wo der König von England seine Söhne unterbringt,?"
„Wenn ich denn durchaus die Wahrheit sagen soll, mein theurerMileS, so wünsche ich, daß wir Beide, da wir noch Knaben waren,etwas weniger knabenhaft gewesen wären, als dies leider der Fallwar — es käme uns jetzt um so mehr zu Statten."
„So — ich wünsche nichts dergleichen. Ein Knabe muß Knabeseyn, der Mann aber, der sey — Mann. Ich bin ganz zufrieden,daß ich ein Knabe war. so lange ich in jenem Alter stand. Es istohnehin ein Fehler in diesem Lande, daß Knaben sich zu frühzeitigfür Männer halten."
„Ach, mein lieber Junge, Du willst, oder kannst michnicht verstehen. Ich meine, wir seien bei der Wahl unseres Stan-des zu voreilig verfahren: ich zog mich noch zu rechter Zeit zurück,Du aber beharrtest bei Deiner Wahl — das ist Alles."
„Du zogst Dich in der That bei Zeiten zurück, mein Junge, wennDu wirklich die Wahrheit hören willst, denn hättest Du auch hundertJahre auf Schiffen gedient. Du wärest doch nie ein Seemann geworden."
Damit meinte ich ein sehr strenges Nrthcil gefällt zu haben: