lauter Dinge, auf welche sich Niemand besser versteht, als ich selbst,da ich ja die meiste Zeit im englischen Klubb zubringe."
Damals begriff ich noch nicht, was über Ruprecht gekommenwar, obwohl es mir jetzt vollkommen klar ist: er war in derThat in den dazumal sogenannten englischen Klubb gerathen. Nunist zwar keine Frage darüber, daß dieser Klubb — so weit es dieEingebornen selbst betrifft — so gut war wie nur je einer inunserem Lande bestand, und auch das steht außer Zweifel, daß mancheachtungswerthe Engländer beiderlei Geschlechts daselbst getroffenwurden— aber der große Fehler war: jeder Engländer, wenn ernur einen guten Nock trug und die Kunstsprache der Gesellschafteinigermaßen loS hatte, konnte wenigstens in die äußeren Kreisedieses KtubbeS gelangen und Ruprecht, dessen eigene Stellung nochnicht ganz befestigt war, blieb großentheils auf den Umgang dieserzufällig Ab- und Zugehendcn angewiesen. Großprahlerei, Trunk-sucht und hochmüthige Verachtung alles Vaterländisch-ameri-kanischen bildeten ihre hervorstechendsten Eigenschaften, obwohl sie sichda, wo sie jetzt waren, sonder Zweifel in weit besserer Gesell-schaft befanden, als jemals zu Haus. Gleich den meisten Neulingenglaubte Ruprecht diese Polterer nachahmen zu müssen, und da sieselten zehn Minuten sprachen, ohne von Lord A. — oder SirJohn B — Leute, von denen sie gelesen oder die sie auf denStraßen gesehen hatten, zu reden, so war er schwach genug sicheinzubilden, sie sehen mit den Würdenträgern des englischen Reichesaufs Genaueste bekannt. Ruprecht war wirklich ein Gentlemanund besaß von Natur gute Manieren: um so mehr that eS mirleid, sehen zu müssen, wie er sich nach so höchst zweifelhaften Mu-stern gleichsam in eine neue Mode hineinarbeitete.
„Clawbonny ist freilich kein modischer Ort, das will ich gernezugeben," erwiederte ich nach augenblicklicher Pause: „jedenfallsaber gehöit er zu den anständigen — ein hübsche« Landgut, eine