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18 (1845) Miles Wallingfords Abenteuer zu Land und zur See
Entstehung
Seite
484
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suchte ich auch Ruprecht zu der Parthie zu bereden, denn ich dachtemir, Gracc und Lucy würden sich dann nur um so mehr darauf freuen.

MileS, du Guter" erwiederte der junge Student gähnend,Clawbonny ist allerdings ein prächtiger Ort, aber das wirst Dudoch zugebeu, nach New-Nock muß er Einem etwas abgeschmacktVorkommen. MrS. Bradfort, meine gütige Verwandte, hat uns allelieb gewonnen und mich namentlich in eine so behagliche Lage ver-setzt! Wirst Du'S wohl glauben, Junge, daß sie mir seit zweiJahren sechshundert Dollars Rente auSgesetzt hat und Lucy danebennoch wahrhaft königliche Geschenke macht. Eine prächtige Frau istsie unsere Muhme Margarethe!"

Ich hörte dies in der That nicht ohne Erstaunen, denn bei derAbrechnung mit den Schiffseignern fand ich, daß Ruprecht kraft derihm bei meinem Abgänge hinterlaffenen Anweisung jeden Cent, zuwelchem er berechtigt war, auf mich gezogen hatte. Da übrigens MrS.Bradfort mehr als wohlhabend war, keine näheren Verwandtenals Mr. Hardinge und für dessen Familie viele Anhänglichkeit be-saß, so konute ich, so weit es wenigstens die Freigebigkeit der Damebetraf, Ruprechts Aussage recht leicht ffür wahr annehineu: nurhätte ich von Herzen gewünscht, daß er mehr Selbstachtung besessenhätte aber er war nun einmal so und nicht anders.

ES thut mir leid, daß Du nicht mit uns gehen kannst," warmeine Antwort,denn ich zahlte darauf, daß Du mir die MertonSunterhalten Helsen würdest"

Die Mertons! Die werden doch nicht etwa den Sommer zuClawbonny zubringen wollen?"

Sie verlassen die Stadt mit uns und zwar morgen. Warumsollten die Mertons den Sommer nicht zu Clawbonny zubringen?"

Nun, Miles, mein theurer Junge, Du weißt doch, wic's inder Welt und besonders wie'S bei diesen Engländern zugeht. Siehalten alle Leute für Personen von Rang und sind vor allem aufMode, auf äußere Erscheinung und alle dergleichen Dinge versessen.