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Moore, derselbe, den wir während Deiner Abwesenheit zum Bischoferwählten —"
„Aha, auf den Ihr statt Miß Peggp Perott'S einen Toasthättet ausbringen mögen," rief ich lachend. „Nun, was hält dennder Bischof von dem Fahrzeuge? — ist er damit einverstanden, somuß es ja orthodox sehn."
„Er sagt, es scp das schönste Fahrzeug, das ihm jemals vorAugen gekommen, MileS; und laß dir nur sagen, die günstigeMeinung eines so guten Mannes wie vr. Moore, ist von Werth,auch wenn sichs bloS um ein Schiff handelt."
Ich konnte mich nicht halten, ich mußte lachen über diesenBeweis von Einfalt, und meine Leser werben wohl alle mit mireinstimmen; und doch — warum sollte ein Bischof nicht eben soviel von Schiffen verstehen, als jo manche Ignoranten, die in ihremLeben noch nie ein theologisches Buch, etliche sogar nicht einmaldie Bibel gelesen haben —- von Bischöfen verstehen wollen? DieSache war um kein Haar abgeschmackter als so manche andere Dinge,welche sich täglich vor unseren Augen zutragen und in die wir unsaus bloßer Gewohnheit als in etwas ganz Natürliches ergeben.
„Nun, Sir," entgegnete ich sobald ich konnte, „ich will mirdas Schiff ansehen, will seine Beschaffenheit prüfen und Euch dannsogleich meine Antwort sagen. Der Gedanke gefällt mir, denn esist gar angenehm, sein eigener Herr zu sepn."
Damals konnte man für fünfzehntausend Thaler das trefflichsteSchiff kaufen, so standen sic zu jener Zeit im Preise. Das Schiff,das ich zu mustern hatte, war mit Kupfer bedeckt, mit ditto Bolzenbefestigt, die Dielen waren eingefalzt; eS hielt gerade fünfhundertTonnen, hatte den Ruf eines flinken Seglers und war — wasAnno 1802 als besondere Empfehlung galt — zu Philadelphia ge-baut worden. Es war kaum etwas über ein Jahr fertig, standalso für ein Schiff im besten Alter und hatte eine Reise nachChina gemacht; es führte den Namen „die Morgendämmerung" undMileS Wallingford. ^