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18 (1845) Miles Wallingfords Abenteuer zu Land und zur See
Entstehung
Seite
471
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hatte Zeit genug zum Nachdenken gehabt; sie verbeugte sich, schwiegeine Weile, als vb sie Entschlvssenheit sammeln wollte und rief dann:

Mr. Andrew Drewctt."

So hatte sie also diesen Mr. Drewett denselben Jünglinggewählt, mit welchem ich sie bei der ersten Begegnung in so leb-haftem Gespräch angetroffen halte! Wäre sch mit der Welt ver-trauter gewesen, so würde ich aus einem so gewöhnlichen Umstandegar nichts gemacht haben; wäre ich vollends ein besserer Menschen-kenner gewesen, so hätte ich gewußt, daß ein zartes, feinfühlendesMädchen ein Geheimniß, das ihr theuer ist, niemals unter solch nichts-sagender Gestalt verrathen wird. Aber ich war jung und nurallzubereit, das Mädchen zu nennen, dem ich auf dem ganzenErdenrund den Vorzug einränmte; eine Verschiedenheit des Ge-schlechts wie des Temperaments verstand ich vollends nicht zuwürdige».

Lucp'S Toast stimmte mich für den Rest des Abends höchstunbehaglich und ich war herzlich froh, als Ruprecht mich erinnerte,daß eS eilf Uhr sch und er mit mir in einen Gasthof gehen wolle, ummir ein Zimmer zu besorgen.

Der nächste Morgen verstrich mir unter Schiffsgeschästen.Ich sah mich unter den Kausleuten und Schiffsherrn überall aus-gezeichnet und einer meiner Schiffseigner nahm mich sogar auf dieBörse, damit ich sehen und gesehen werden sollte. Da die Zeitun-gen schon bei der Ankunft der Prettp Poll die Wiedereroberungder Krisis berichtet hatten und auch jetzt eine jede ihren Artikel überdas Anlangen meines Schiffes enthielt, so hatte ich allen Grund,mit meiner Aufnahme zufrieden zu sepn.

Es gibt Männer, welche in ihren Grundsätze» und ich glaube Wohl,auch an Einsicht so stark sind, daß sie sich mit der bloßen Billigungihres Gewissens begnügen und die Lobeserhebungen wie den Tadelder Welt gleichermaßen belächeln. Ich meines TheilS will gestehen,daß mir der Beifall meiner Mitgeschöpfe eben so viel Freude