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18 (1845) Miles Wallingfords Abenteuer zu Land und zur See
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wie ich später erfuhr, ein ziemlich offener Bewunderer von Rup-rechts Schwester war.

In der Art und Weise, wie ich von Grace empfangen wurde,war ein auffallender Unterschied gegen Lucy zu bemerken. Erstcrerief zwar ihrMiles!" gerade so, wie Letztere eS gerufen hatte,ihre Wangen färbten sich höher und Thränen traten ihr ins Auge,aber man konnte nicht sagen, daß sie förmlich errölhete. StattAnfangs einen Drang zu verrathen, meinen Gruß zu empfangenund dann wieder ausfallend davor zurückzuschrecken, schlang sie ohnedie mindeste Zurückhaltung ihre zarten Arme und noch dazubeide um meinen Nacken, küßte mich ohne inne zu halten, scchs-bis acht Mal und begann dann zu schluchzen, als ob ihr das Herzbrechen wollte. Die Zuschauer, welche i» dem Allem nur die offene,aufrichtige, natürliche, unverstellte Schwesterliche sahen, hatten soviel Zartgefühl um weiter zu gehen, obwohl ich bemerken konnte,wie sehr ihre Mienen mit so einer glücklichen Familienbegegnung sym-pathisirten.

Ich hatte übrigens kaum erst einen Augenblick die Schwesteran mein Herz gedrückt, als Mr. Hardingens Stimme meine Auf-merksamkeit auf diesen lenkte. Der gute alte Mann vergaß, daßich zwei Zoll größer war als er daß ich ihn mit Leichtigkeithätte vom Boden lüpfen und wie ein Kind auf meinem Arme tragenkönnen; daß ich durch eine lange Reise gehärtet war und einen Süd-seebackenbart trug, denn er liebkoste mich wie ein kleines Kind,küßte mich ebenso oft als Grace, segnete mich laut und ließ dannebenso wie die beiden Mädchen seinen Thränen freien Lauf.

Ohne diesen Ausbruch des Gefühls von Seiten eines altengrauköpfigen Geistlichen würde nufere Scene wohl schwerlich derLachlust der Zuschauer entgangen seyn: so aber hatte dieser unsgerettet. Die Geistlichen waren vor vierzig Zähren in Amerikaweit mehr geachtet als heut zu Tage, obwohl sic hier, glaub' ich,noch immer eben so viel Ansehen genießen als in den meisten an-