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18 (1845) Miles Wallingfords Abenteuer zu Land und zur See
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Gefühls und Mißtrauens von natürlicher Bescheidenheit undAufrichtigkeit, das mir jemals vor Augen gekommen war.

Lucy ist es kann es möglich sey»! Du bist'S also,die mir, ohne daß ich Dich kannte, so wunderbar schön vorkam."

Hätte ich auch eine ganze Woche lang studirt, ich hätte wahr-lich keinen erwünschteren Gruß herausbringen können, als er mirhier im ersten Drange, der alle üblichen Schranken der Sitteniederwars entschlüpft war. Natürlich fühlte ich mich verpflichtet,die Sache so glücklich, als sie begonnen hatte, auch vollends dnrch-zuführen und trotz der Oeffentlichkeit des Orts, trotz einem halbenDutzend Personen, welche hörten, was vorging und sich lächelndumgedreht hatten, um zu sehen, was zunächst erfolgen würde, selbstdem ernstblickenden Herr» zum Trotz, der noch kaum vorher nichtsals Fröhlichkeit und Lebendigkeit gewesen war, ging ich auf Lucyzu, drückte das theure Mädchen an mein Herz und gab ihr einenäkuß wie sie ihn gewiß noch nie erhalten hatte, darauf will ichwetten. Seeleute pflegen solche Dinge nicht halb zu verrichten undmir war'S in meinem ganze» Leben nie größerer Ernst gewesen.

Eine solche Begrüßung von einem jungen Burschen, der mehrals seine vollen sechs Fuß Länge hatte, einen Backenbart trug,welcher den ganzen Weg vom stillen Ocean her ohne allzuvielPflege mitgemacht hatte ein Bursche, der eine Männlichkeit zur Schautrug, welcher übrigens der tägliche Wandel über Broodway selbst aneinem jungen Herkules bald Eintrag gethan haben würde hatte dieWirkung, daß die arme Lucy tieferröthete und in arge Verlegenheit gericth.

Halt jetzt ist's genug, MileS," sagte sie, während sieloSzukommen strebte.Waffenstillstand, ich bitte Dich. Sieh, dortkommt Grace mit meinem Vater und Ruprecht."

Und wirklich da waren sie alle: die ganze Familie hatteeinen Abendspaziergang gemacht in Gesellschaft eines gewissen Mr.Andrew Drewett, eines von Ruprechts jungen Studiergenvssen, der,