Neb dagegen konnte wieder Dienst thun, noch bevor wir nachSt. Helena gelangten. Ich meines TheilS wunderte mich nur,daß ihm nicht eine der Prvcn gerade in den Hals gefahren war,denn bei seinem bekannten Grinsen war ihm der Mund die ganzeZeit über so weit offen gestanden, daß ein Zweidecker bequemhätte einpasstren können.
Bedungenermaaßen legten wir an St. Helena an, ohne aberein Schiff vorzufinden; da auch so bald keines erwartet wurde, somußten meine Passagiere Wohl die Reise bis New-Vork mit uns sort-setzen. Emilie hatte sich bei dem Proen-Scharmützel ausgezeichnetgut benommen und Alle waren hocherfreut, daß sie auf dem Schiffeblieb. Die Leute schwuren, sie bringe uns Glück und bedachtennicht, daß das arme Mädchen mit manchem Unsterns zu kämpfengehabt hatte, bis sie in die Lage gerathen war, in der sie sichjetzt befand.
Auf der Ueberfahrt von St. Helena nach New-Vork ereignetesich Nichts, was besondere Erwähnung verdiente. Sie dauerteziemlich lange, war aber keineswegs unangenehm. Endlich mahnteuns die Gissung, uns nach dem Lande umzusehen. Der Majorund Emilie befanden sich voller Erwartung auf dem Verdeck undbald ließ sich der willkommene Ruf vernehmen.
Eine Nebelwolke war gerade an unserem Leebng sichtbar:sie wurde immer dichter und deutlicher, bis sie Farben und Furcheneines Bergabhanges annahm. Dann kam uns die untere Spitzedes Hook und das höhere Land jenseits zu Gesicht; wir glittenam Leuchithurme vorbei, umsegelten die Spit^ und gelangten aneinem schönen Juniabend im Jahre unsers Herrn 1802 geradeeine Stunde vor Sonnenuntergang in die obere Bai.
Eine längliche Sandbank.
D. U.