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18 (1845) Miles Wallingfords Abenteuer zu Land und zur See
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Minute» stellten wir das Feuer ein, unsere Feinde standen sämmt-lich westwärts von uns, alle aus einem Haufen. Dies gab unseinen ungeheuren Vortheil, denn wir brauchten ste nunmehr blosmit einer Breitseite zu bekämpfen, konnten nicht mehr der Langenach bestrichen werden und unser eigenes Feuer war verderblichergeworden, da der Feind ihm eine concentrirtere und dabei breitereMasse darbot. Ich hätte schon oben erwähnen sollen, daß derWind aus Süden wehte.

Die Krisis vierte nun abermals und setzte die großen nebstden Bramsegeln ein. Das Schiff steuerte vortrefflich und da dieProen sich jetzt nm ihren Admiral versammelt hatten, so war alleAussicht vorhanden, daß wir sie sämmtlich windwärts hinter unslasten würden.

Allein ihrer sechs von den Burschen schienen entschlossen dieszu veihindern, denn sie halten dicht in den Wind und suchten fort-während feuernd unsere Büge zu kreuzen. Das Schiff setzte seinenLauf fort, als ob eS die Feinde abfangen wollte; sobald wir abernahe genug waren, hielten wir um drei Punkte ab und fuhrengeradenwegs mitten unter den Haupthaufen der Proen.

Kaum war dieß geschehen, als der überraschte Feind uns Platzmachte und uns, die wir einen Trauben- und Kartätschenhagel so raschwir konnten aussprühten durch seine ganze Linie durchließ. Mitte»im heftigsten Streit sahen wir durch den dichten Pnlverbampf dreibis vier von den Proen ganz dicht bei uns und zum Enternbereit; ich hielt aber nicht für nöthig, die Leute von ihren Geschützenabzurusen, welche mit ungemeiner Geschwindigkeit und verwüsten-der Wirkung gegen den Feind donnerten.

Die Piraten mochten die Sache heißer gefunden haben, alsihnen lieb war, denn sie hielten nicht gleichen Schritt mit uns,woran übrigens auch unsere Obersegel Schuld waren, welche unsden Vortheil über sie gaben und uns, auch wenn ste einen andernKurs eingeschlagen hätten, unfehlbar von ihnen befreien mußten.