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Mr. Merton mußte Wohl fühlen, daß seine und seiner TochterFreiheit, wenn nicht ihr Leben, in der Hand eines sehr jugendlichenKommandanten ruhten; gleichwohl waren seine militärischen Ge-wohnheiten im Punkte der Subordination so streng, daß er nichtdie leiseste Andeutung zu geben wagte. Ich hatte meinen eigenenPlan und stand in einem Alter, wo ich meinem Range zu vergebenfürchtete, wen» ich irgend Jemand um Rath gefragt hätte.
Die Proen waren vorn und auf beiden Bügen am zahlreichsten,wo sich ihrer fast zwanzig sammelten, offenbar in der Absichtbei der nächsten besten Gelegenheit die Krisis zu entern; hintenund an dem SchiffSgnarlicr waren ihrer viel weniger und auch dieseweit mehr zerstrrut. Der Grund hievon ließ sich ganz deutlichdurch unseren Kurs erklären, indem die Piraten natürlich voraus-setzten, daß wir diesen beibehalten würden.
Ich gab nun Befehl, das große Segel aufzuhalcn und dieBrodwinnergeitaue zu bemannen; hiezu wurde ausschließlich nurdie Mannschaft der Steuerbordbatterie beordert. Sobald Alles be-reit war, wurde dag Steuer aufgerichtet, das Schiff so kurz wiemöglich auf dem Kiele gedreht und in der andern Windvierung anleichter Bolinie gehalt. Im llmwenden feuerten wir alle Backbord-kanonen, mit Kartätschen wohl gespickt, gegen die Masse der Feindeund da die Entfernung diesen Geschossen ihre volle Ausbreitung ge-stattete, so blieb unsere Salve nicht ohne Wirkung.
Sobald wir auf die andere Windvierung gebraßt hatten, ließenwir Steuerbord- und Backbordbatterie spielen gegen Alles, wasuns in den Wurf kam und bahnten uns so freien Weg durch dieSchufte. Die vordersten Proen drehten rasch bei, um auf unsJagd zu machen, waren aber schon eine halbe bis ein- ganze Meilehinter uns, so daß wir uns durch ihren Kreis glücklich Bahn brachenund die gegenüberstchendcn Feinde vor uns her treiben konnten, bissie alle unter der Masse ihrer Kameraden Schutz suchen mußten.
Das Manöver war vollkommen gelungen — nach zwanzig