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18 (1845) Miles Wallingfords Abenteuer zu Land und zur See
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allein. Als sie erfuhr, daß ich zur Heimfahrt bereit und gekommensey, um Abschied von ihnen zu nehmen, konnte ich leicht bemerken,daß sie unruhig, wenn nicht gar traurig wurde. Auch ich fühltemich über die Trennung unglücklich, und nahm vielleicht wenigerAnstand, eS geradezu einzugcstehen.

Gott allein weiß. Miß Merton, ob es uns je gestattet werdenwird, uns wieder zu sehen," begann ich, nachdem die einleitendenErklärungen vorüber waren.

Der Leser wird sich erinnern, daß ich jetzt ein alter Mannbin und daß die Eitelkeit nicht mehr jenen Einfluß auf mich anS-übt, den man damals, bei jugendlicheren Hoffnungen und Gefüh-len, wohl eher voraussetzen dürfte; auch wird er nicht vergessen,daß ich Thatsachen erzähle, ohne deren Wirkung auf mich selbst zuberücksichtigenden allgemeinen Vorbehalt einiger noch anklebendcrmenschlicher Schwächen natürlich abgerechnet. Ich hoffe deshalb auchnicht mißverstanden zu werden, wenn ich manchmal für nöthig finde,auf die Achtung, in der ich offenbar bei andern stand, anzuspielen.

Emilie fuhr betroffen zusammen und erblaßte, als sie meineBemerkung über die muthmaßliche Dauer unserer bevorstehendenTrennung vernahm. Ihre weiße Hand zitterte, so daß sie nur mitMühe die Nadel zu führen vermochte, und das reizende Mädchenzeigte eine Aufregung und Betrübniß, wie ich sie nie zuvor an ihrgesehen hattesic die sonst in ihrem Benehmen so viel Selbstbeherr-schung und Ruhe an den Tag legte. Jetzt weiß ich, warum ichmich dem bezaubernden Wesen nicht zu Füßen warf und fie umihre Einwilligung dazu bat, mich nach Amerika zu begleiten, wiewohlich mich später, wen» ich ruhig über alles Vorgesallene nachdachte,über meinen StoiciSmus wundern mußte. Ich will nicht behaupten,daß ich Emiliens Bewegung ganz allein auf mich bezog, muß abergestehen, daß meine Unfähigkeit, sie auf irgend eine andere Weisezu erklären mir höchst angenehm war.

Major Merton's Eintritt in diesem Augenblicke verhinderte