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18 (1845) Miles Wallingfords Abenteuer zu Land und zur See
Entstehung
Seite
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-und doch wußte ich nicht, wie ich mir die Sache mehr nach meinemSinne erklären sollte.

Jedenfalls besaß ich kein Mittel, sie zu hindern. Wir warenhier so sehr im Dunkeln, als dies bei der Kenntniß des einzigenUmstandes, daß der Vogel ausgeflogen war, nur immer möglich schien.

Mehrere Stunden lang lavirten wir um das Riff herum,welche Zeit ich meist auf den Kreuzhölzern, eine Weile sogar aufder Oberbramraa zubrachte. Einmal glaubte ich todt windwärtsauf dem Oceane einen kleinen Fleck zu gewahren, der einem Boots-segel glich; aber cs flogen so viele Vögel umher und glänzten inden Sonnenstrahlen, daß ich wenn auch mit Widerstreben zu-geben mußte, es werde wahrscheinlich einer von diesen seyn.

So gab ich denn gegen Mittag Befehl, das Schiff wegzu-vieren und in den rechten Kurs'zu stellen: ich that es übrigensnur mit dem größten Widerwillen und nicht ohne lange in meinemVorsatze geschwankt zu haben. Das Schiff entfernte sich rasch vondem Eiland nnd gegen zwei Nhr war die Linie der Kokosnußbäume,welche den Horizont hinter uns begränzten, völlig unter unseremwogenden Gesichtskreis versunken.

Von diesem Augenblicke an gab ich die Hoffnung auf, meinenMoseS Marble je wieder zu sehen ein Gedanke, der uns nochmehrere Tage lang recht trüb stimmte.

Major Merton und besten Tochter hielten sich fast diesen ganzenMorgen auf dem Hinterschiffe auf, ohne daß eines von Beiden sichin unsere Nachsnchung gemengt hätte, da der Vater als alterSoldat mit der MannSzncht zu vertraut war, um über die Führungdes Schiffs eine Meinung äußern zu wollen. Als wir uns aberbei Tische trafen, drehte sich unsere Unterhaltung natürlich alsbaldum das Verschwinden unseres alten Freundes.

»Es ist Jammerschade," bemerkte der Major,daß sich Marbledurch Stolz abhalten ließ, seinen Mißgriff einzugestehen, und da-durch eine sichere Ueberfahrt nach Canton verlor, wo er EuchMileS Wallingford. 28