Druckschrift 
18 (1845) Miles Wallingfords Abenteuer zu Land und zur See
Entstehung
Seite
424
Einzelbild herunterladen
 

4Z4

.

Material auf der frühere» Schiffswerste zusammen und erbautendaraus eine Kajüte, welche ihm gegen die tropischen Stürme, diezuweilen eintraten, weit besseren Schutz gewährte als ein Zelt diesvermochte. Wir machten die Kajüte so breit, als eine Planke langwar d. h. zwölsFuß, in der Länge wurden noch fünf bis sechs Fußzugegeben. Sie befand sich in geschützter Lage, war mit einemfesten Dache versehen und hatte drei Fenster und eine Thüre, welchesämmtlich aus der Kajüte deS WrakS herstammten; auch fehlte eSnicht an Thürangeln uns was sonst noch nöthig war, umAlles an Ort und Stelle zu erhalten. Eines Kamins bedurfte ernicht, denn zum Einheizen brauchte er tu diesem Klima kein Feuer;wohl aber hatten die Franzosen ihre Kombüse vom Wrack herüber-geschafft, und diese stellten wir, da ein Mann sie unmöglich weiterschaffen konnte, in der Nähe der Hütte unter ein besonderes Dach.

Auch trugen wir Sorge, mittelst Tauen, die wir an die alsPfosten verwendeten Nippen des Wracks befestigten, eine Fläche vonzwei Morgen des reichsten, unbeschatteten Landes einzuschlicßen, sodaß die Schweine den Gemüsen keinen Schaden anthun konnten,und da der arme Marble von der Gärtnerei nur wenig verstand,so fand ich ein trauriges Vergnügen darin, ihm vor unserer Ab-fahrt das ganze Stück noch umgraben oder vielmehr Pflügen, ein-säen und bepflanzen zu lassen. Wir steckten Korn, Kartoffeln,Erbsen, Bohnen, Lattich und verschiedene ändere Gemüse, derenSamen wir im französischen Garten vorgefunden hatten. Auchversäumten wir nicht, noch manche nützliche Artikel vom Wrackeherüberzuschaffen, deren Handhabung für Marble allein zu schwergewesen wäre.

Ich ließ mir die Sache ebenso angelegen sepn, wie wenn ichei» Kind für sein Leben auSzustattc» gehabt hätte und da wirunserer gegen vierzig zählten, auch drei bis vier Tage emsig be-schäftigt waren, so brachten wir ein hübsches Stück zu Stande