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18 (1845) Miles Wallingfords Abenteuer zu Land und zur See
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Ei, das ist doch sonderbar, dast ein Mann wie Ihr etwasvon alten spanischen Sprüchwörtcrn wissen soll."

Von einem solchen Sprüchworte meint Ihr, MileS? EinMann ohne Vaicr und Mutter der wie man sagen könnte, nieeines von Beiden besaß er sollte sich eines solchen SprüchwortSnicht erinnern? Junge, Junge ich vergesse nichts, was mir denGrabstein, den Korb, das Armenhaus, den MoseS und die Namenso deutlich zurückruft!"

Allein Miß Mcrton könnte gegen die jetzige Generation Ein-wendungen erheben," fuhr ich fort, um meinen Gefährten ausleinen bitteren Gedanken herauszureißen,so günstig auch ihrVater für das abgeschiedene Geschlecht gestimmt seyn mag."

Das ist dann Euer eigener Fehler. Hier auf dem weitenstillen Ocean habt Ihr sie ganz allein für Euch und wärt Ihrnicht im Stande, Eure Sache selbst und zwar auf eine Weise vor-zutragen, daß sie daran glaubt, dann müßtet Ihr nicht der Burscheseyn, für den ich Euch halte."

Ich gab lachend eine ausweichende Antwort; da wir abermittlerweile ganz nahe zu den Zelten gelangt waren, so wurde esnöthig das Gespräch zu ändern.

ES mag dem Leser sonderbar Vorkommen aber dies wardaS erste Mal, daß mir der Gedanke, ich könnte Emilie Mertonheirathen, in den Sinn kam. Zu London hatte ich sie als eineangenehme Bekanntschaft betrachtet und unser Verkehr war geradesoviel aber kein Haar mehr mit Romantik und Sentimen-talität gefärbt gewesen, als dies bei einem neunzehnjährigen Jüng-linge und einem noch jüngeren Mädchen der Fall zu sein pflegt.Als wir uns auf dem Eilande trafen, erschien mir Emilie wieeine Freundin, die ich natürlich mit mehr als gewöhnlichem Zart-gefühl zu behandeln hatte; doch hatte ich dabei niemals die Gränz-linie der Freundschaft überschritten. Der Monat, den wir jetzt ebenaus demselben Schisse zusammen verlebt, hatte dieses Band allmählig