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„Wir gehören Alle zu derselben Familie, mein Freund," gabich — in der besten Absicht wenigstens — zur Antwort, „und sindnur durch Zeit und Zufall etwas Weniges von einander geschieden."
„Familie! — Ja, ich gehöre meiner eigenen Familie an. Ichbin in der meinigen ein weit wichtigerer Man» als Bonaparte inder seinigcn, denn ich bin Alles in Allem, Vergangenheit, Gegen-wart und Zukunft!"
„Das Letztere wenigstens ist Euer eigener Fehler; warum wolltIhr nicht heiralhen und Kinder haben?"
„Weil meine Eltern mir nicht mit gleichem Beispiele voran-gingen," entgegnet- Marble, fast trotzig. Dann legte er mir mitfreundlicherer Gebärde die Hand auf die Schulter, wie wen» ermich nach einer so scharfen Erwiederung wieder versöhnen wollte,und fuhr in milderem Tone fort: „Kommt, MilcS, der Major undseine Tochter werden nach ihrem Frühstück verlangen und wir thätenbesser, zu ihnen zu gehen. Da wir gerade vom Heiralhen reden —da ist gleich ein Mädchen für Euch, mein Junge, Euch gleichsamvon der Natur in die Arme geworfen."
„Ich bin weit entfeint, Marble, die Sache als so ausgemachtanzunehmen," war meine Antwort, während wir uns sachte nachdem Zelte ans den Weg machten. „Erstens könnte es Major Mer-ton nicht als eine Ehre anschen, wenn sich seine Tochter mit einemVankeeseemanne vermählte."
„Mit einem meines Gleichen vielleicht — ja; aber mit einemManne wie Ihr — warum nicht? Wie viele Generationen EurerFamilie haben an dem Orte, den Ihr Clawbonny nennt, gehaust?"
„Viere vom Vater zum Sohn und lauter MileS WalliugfordS."
„Nun seht, das alte spanische Sprüchwort sagt: ,I1m Einenzum Hidalgo zu bilden, bedarf es dreier Generationen* und Ihrkönnt Euch sogar auf deren viere berufen. In meiner Familiestehen alle Generationen auf gleicher Linie und ich nenne mich inmeiner eigenen Sphäre ein altes Geschlecht!"