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Schönheit dieses Bildes bei. Es wäre schwer gewesen, zu ent-scheiden , ob ihr eigener Liebreiz zur Verschönerung der Perlen oderob diese dem Mädchen zum Schmucke dienten! Ich erinnere mich,wie ich damals der Meinnng war, meine Angen hätten noch nieeinen liebliche, en Gegenstand vor sich gesehen, als eben Miß Merton,wie sie sich in jenem Augenblicke der Neuheit der Scene mir darstellte.
Auch sollte die Freude, die wir Alle cmvfanden, nicht so baldenden, denn ich bat Emilien, das Halsband den Tag über vollendszu tragen, was sie in ihrer Gutmnthigkeit auch nicht abschlng.Wer von uns Beiden am meisten darüber erfreut war — die jungeDame oder Ich, möchte schwer zu sagen seyn, denn das Vergnügen,zu bewundern und sich bewnndern zu lassen, ist immer gegenseitig.
Als ich endlich in Emiliens Kajüte trat, um ihr gute Nachtzu sagen, hatte ineine Freundin das Halsband in der Hand undbetrachtete es beim Schein einer taghellen Lauche mit Blicken, sosanft und schwimmend, wie die Perlen selber. Ich stand still, umsie zu bewundern, dann so bezaubernd schön hatte ich sie noch niegesehen. Ihrem Gesichte fehlte es in der Regel etwas an geistigemAusdruck, wogegen eS jenen Typus, den ich als engelgleichbezeichnte, in hohem Grade besaß: diesmal aber schien mir ihrAntlitz eine Fülle von Gedanken zu verrathen. „Wäre cS möglich"flüsterte meine Einbildung — und wo ist der junge Mann, dergänzlich frei davon wäre? — „wäre eS möglich, daß sie darübernachdächte, wie glücklich ein Weib einst als MileS Wallingford'sGattin seyn könnte? Diese gedankenvolle Stirne, diese nachsinnendeMiene, dieser starre Blick, das frohe und doch zweifelnde Geprägeihrer Züge — wäre wirklich ich auf irgend eine Weise dabeibetheiligt?"
„Ich wollte Sie soeben rufen lassen, Kapitän Wallingford,"begann Emilie, sobald sic mich erblickte, und meine eingebildetenVermuthungen wurden durch ihr Erröthen bestätigt, das weit tieferwar, als ich es während der gefühlrcichen, crröthenden, köstlichen