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— oder wenn ich mich vermähle, so würde ich cs jedenfalls meinerGattin schenken."
Um den Mund des Majors sah ich jetzt ein Lächeln kämpfen,das ich nicht verstehen konnte — dazu war ich noch zu jung und
— zu sehr Amerikaner, wie ich wohl beifügen darf. Es kam mirnicht in den Sinn, wie unpassend es wäre, wenn die Gattin einesManneS mit einer JahreSrente von zweitausend, höchstens zweitausendfünfhundert Thalern das Einkommen zweier vollen Jahre an, Halsetrüge oder blos in einem einzigen Theile ihres Haushalts, ihrerToilette oder Lebensweise eine auffallende Pracht an den Taglegte. Wir können darüber lachen, wenn wir von indianischen Häupt-lingen lesen, welcke UniformSröcke und Stülphüte, sonst aber nichtsvon einem militärischen Anzuge tragen; sobald sich'S aber um unsselber handelt, vermögen wir in keiner Weise Absurditäten einzuräumen,welche, vom Gesichtspunkte hoch verfeinerter, conventioneller Sitten ausbetrachtet, fast eben so stark erscheinen. Mir kam eS damals nichtsweniger als auffallend vor, wenn MrS. MileS Wallingford dasHalsband trüge, das ihres Gatten unbestreitbares Eigenthum war.
Emilie lächelte übrigens nicht, sondern hielt das Halsband fort-während in ihrer weichen, runden Hand, wobei die Perlen diese nurnoch hübsche* erscheinen ließen, während auch sie wiederum denGlanz des Schmucks noch erhöhen half. Ich bat meine Freundin,sie möchte das Halsband einmal anlegen und mit leichtem Erröthenerfüllte sie meinen Wunsch.
„Auf mein Wort, Emilie," rief ihr entzückter Vater, „ihrBeide paßt so gut für einander, daß ich mich, mit Aulgcbung meinesBorurtheils, zu dem Glauben Hinneige, auch eines armen MannesTochter sey zum Tragen eines solchen Schmuckes berechtigt."
Und wirklich war der Anblick der Art, daß er recht wohl jedederartige Meinung entschuldigen mochte. Miß MertonS blüthenweißcrTeint, die wunderschönen Umrisse, welche Hals und Brust zeigten,so wie das freudige Erröthen ihrer Wangen trugen Vieles zur