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Es ist übrigens Zeit, einer Galanterie des armen Le Camptezu erwähnen. Wie dies schon aus der Geschwindigkeit, mit welcherer den Schooner aufgerichtet hatte, hervvrging, war er mit Schiffs-bauern sehr gut — sogar noch besser als mit Seemännern — ver-sehen. So hatte er denn während der Ueberfahrt vom Marblelandeseine Handwerker zur Erbauung einer Hütte auf dem Quarterdeckder Krisis verwendet — ein Werk, das ich vollkommen fertig an-traf. Es bestand aus einer gar hübschen, luftigen Kajüte mit zweiStaatszimmern, welche mit leichten QuarterdeckSgallerien in Ver-bindung standen und Alles enthielten, was man gewöhnlich in solchenLuruSräumcn antrifft. Die nöthigen Geräthschaften waren mit achtfranzösischer Geschicklichkeit und allem, diesem Volke eigenen Geschmackeverfertigt; die Bemalung war eben erst trocken geworden, und eSblieb nichts übrig, als die Zimmer mit dem Geräthe zu versehen.Emilie und ihr Vater sollten diese Prachtgemächer an dem Morgennach jener Nacht, da das Schiff wieder in unsere Hände fiel, inBesitz nehmen.
Diese Aendernng war nicht gerade der Art, wie ich sie alsSeemann getroffen haben würde, und ich wunderte mich, wie sichMonsieur Le Compte, der noch mitten durch die furchtbarste Marineder Welt Gassen zu laufen hatte, an dieselbe wagen konnte, da siedas Segeln des Schiffs in gewisser Windrichtung merklich erschwerte;jetzt aber, da es Frieden war, hatte ich wenig davon zu besorgenund beschloß, sie wenigstens so lange, als sich Miß Merton beiuns an Bord befände, beizubehalten.
So bezog also der Major noch in derselben Nacht das eineder beiden Staatszimmer, während seine Tochter das andere ein-nahm. Des armen Le ComPte'S Galanterie nachahmend, richtete ichihnen auch einen besonderen Mittagstisch ein, zu welchem ich übri-gens fast die halbe Zeit über von Beiden eingeladen wurde. Emiliekonnte zwar meine Wunde — einen Flelschriß in der Schulter —nicht eigenhändig verbinden; dieses Geschäft fiel vielmehr ihrem