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18 (1845) Miles Wallingfords Abenteuer zu Land und zur See
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»Fast scheint es, Sir, als ob wir gleich Mahomed'S Sargezwischen Himmel und Erde zwischen Indien und Amerikaschweben müßten, ohne zu wissen, ans welchem von beiden Welt-theilen wir landen werden," bemerkte Emilie mit einem zärtlichenBlick auf ihren Vater. »Der stille Oeean ist unser lustiges Ele-ment, und wir werden es wohl noch zur vollen Genüge zu athmenbekommen."

Ganz richtig, mein Schatz Deine Vergleichung ist nichtso ganz unpassend. Aber sagt mir doch, Wallingford, was ist indiesen stürmischen Zeiten aus Kapitän Marble geworden? Ihr habtihn doch nicht, dem Sancho Pansa gleich, als Statthalter vonBarataria verlassen, um Euch selbst unterdessen zur Wiedercrobe-rung deS Schiffes aufzumachen?"

Ich berichtete meinen Freunden das Verschwinden unseres altenBekannten und erkundigte mich, ob ste in der Nacht jenes tropischenOrkans nichts von dem Wallfischboote und dem Schooner gesehen hätten.

Durchaus nichts," gab der Major zur Antwort.Wir ließenuns nicht träume», daß wir dieschone Emilie" jemals wieder zuGesicht bekommen würden, glaubten euch vielmehr nach Berstuß derersten vierzehn Tage nach unserer Abfahrt auf dem Wege nachCanto» begriffen. So lautete wenigstens des armen Le Compte'SAnsicht von der Sache. NebrigenS weiß ich gewiß, daß sich vonunserem Schiffe aus die ganze Zeit über kein Segel blicken ließ;auch hatten wir keinen Sturm, wie Ihr ihn so eben beschriebendenn nie habe ich schöneres Wetter zur See erlebt."

Ich schickte augenblicklich nach dem Logbuch und überzeugte michnach Tag und Stunde, daß die Krisis damals von dem Punkte, wowir den furchtbaren Gewittcrsturm bestanden hatten, mehr als fünfzigMeilen entfernt gewesen war. Das Schiff, das wir zu jener Zeitsahen, war also ein Fremder, höchst wahrscheinlich ein Wallfisch-fänger, und dies zerstörte jede Spur von Hoffnung, die uns fürMarble's Geschick noch übrig geblieben war.

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