Landsleuten keinen weiteren Schaden zusügen konnten — eine Vor-sicht, welche ihm, wenigstens was die Bewaffnung betraf, vollkommengelungen war.
Am andern Morgen stand ich mit Anbruch der Dämmerungauf und da ich den Tag vorher viel von der Hitze anSgestandcnhatte, so suchte ich mir eine paffende Stelle, warf die Kleider abund plumpte in das Becken. Das Wasser war fast so durchsichtigwie die Luft und ich hatte zufällig einen Ort gewählt, wo dieKorallen bis auf wenige Ellen zur Oberfläche heraufreichten.
Beim Uutertauchen siel mein Auge auf eine beträchtliche Mengegroßer Muscheln, welche den Korallenfcljen umschlossen und es gelangmir, ein halbes Dutzend, welche fest zusammenhingen, heraufzubringen.Ich wiederholte diese Tauchversuche noch eine Viertelstunde lang,bis ich alle die Muscheln, im Ganzen ihrer sechszig bis achtzig, amUfer hatte. Daß es Perlenmuscheln waren, erkannte ich augen-blicklich und winkte deßhalb Neb, der sie bald wohlverwahrt ineinem Korbe an einen sicheren Oit brachte.
Ich versäumte nicht, Markte diesen Umstand mitzutheilen unddieser befahl den Sandwich-Insulanern, da die schwerere Arbeitvorüber war, ein Boot zu nehmen und ihrem eigentlichen Geschäftefür Rechnung der Schiffseigenthümer — wenn diese überhaupt nochAnspruch auf unsere Dienste besaßen — einige Stunden lang ob-zuliegen. Sie thaten dieß auch mit ziemlichem Erfolg, der sichübrigens mit dem weinigen nicht messen durfte; — dafür entdecktensie — was gerade damals für uns weit wichtiger war — auf demGrunde des Bassins, da wo die Krisis vor Anker gelegen hatte,eine Waffenkiste, welche ohne Zweifel von den Franzosen versenktworden war.
Mit Ausnahme seines Gigs hatte uns der französische Kapitänsämmtliche Boote .der Pauline überlassen: ich fuhr deßhalb in einemderselben mit einer Back unserer Leute nach dem Becken, die Taucherzogen ein Tau durch die Handhaben der Kiste und so hatten wir