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zu lenken. „Sie haben den Schooner nach der Werfte gehaltund scheinen Spieren als Schoren * darum zu stellen."
„Ja, ja, Talcott hat seine Befehle, und ich erwarte, daß auchIhr Euch rühren werdet. Ich werde die Masten selber einsetzen;Ihr könntet einstweilen sämmtliches Tauwerk in Bereitschaft setzen,um eS so bald wie möglich an Ort und Stelle zu bringen. DerFranzose da draußen rechnete, wie er mir ins Gesicht sagte, daßwir in vierzehn Tagen etwa in See stechen könnten — ich aberwill ihm zeigen, daß eine Nankeemannschaft seinen höllischen Schoonerin drei Tagen aufzutackcln und vollzustaucn vermag und dann dochnoch Zeit genug zum Spielen übrig hat."
Marble war nicht der Mann zu eitlen Großsprechereien: erhatte bald Alle zur Arbeit versammelt und wußte uns mit einerRegelmäßigkeit und Ordnung, welche bewiesen, daß er in seinemFache Meister war — zu schweigsamer Thätigkeit anzuspornen. Auchließ sich seine Sprache, welche fremden Ohren so ruhmredig klingenmag, ganz wohl rechtfertigen, denn vierzig Amerikaner waren einefurchtbare Masse und mochten bei guter Leitung unzweifelhaft weitmehr ausrichten als der gewöhnliche Schlag französischer Seeleute,wie sie anno 1800 gelenkt und eingeschult wurden; Mann gegenMann gerechnet, würden sie sogar in derselben Zeit das Doppelte ge-leistet haben. Unsere Leute hatten nun schon lange, und häufig unterden schwierigsten Umständen, neben einander gedient: sie bewährtenjetzt ihre Dressur auf eine Weise, wie man es nicht besser wünschenkonnte. Jedermann war geschäftig und in wenigen Stunden hattenwir die Schoren aufgestellt und beide Masten eingespannt.
Zur Zeit, da der Hauptmast eingesetzt wurde, hatte auch ichmittlerweile den Fockmast aufgetackelt, der Klüverbaum war an seinerStelle, die Sprictsegelraa gekreuzt — Alles führte seine Spierenunter',» Bugspriet — und die untere Raa hing am Maste. DieFranzosen hatten uns freilich Alles zurecht gelegt und als wir »ach» -Stützen" auf Schiffswerften, D. U.