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Gewiß durften manche von den Reizen der „Pretth Pollh" denender jungen Dame nicht mit Unrecht zugeschrieben werden.
Sobald wir alle beisammen waren, begannen die Leute abzu-keilen — eine Arbeit, welche bald fertig war; dann stellte sichMonsieur Le Compte auf dem Gallion des SchoonerS auf, machteeine tiefe Verbeugung gegen Emilie, als ob er sie um Erlaubnißbitten wollte und gab dann das Signal. Die Stapelstützen wurdenweggeschlagen und das kleine Fahrzeug glitt mit einer Leichtigkeitins Wasser und schoß mit so wenig Wellengekräusel ein hundertFaden in die Bai hinaus, daß wir überzeugt seyn durften, cs würdeein braver Segler werden. Sobald es flott war, schleuderte
Le Compte eine Flasche gegen die Ruderpinne und rief mit vollerStimme:
„8nooös ü !a Rolle Linilio!"
Ich wandte mich nach Emilien um und sah an ihrem Erröthen,daß sic Französisch verstand, während das Aufwerfen ihrer hübschen,vollen Lippen den leichten Aerger verrieth, mit welchem das Kompli-ment ausgenommen worden war.
Wenige Minuten später stieg Kapitän Le Compte wieder ansLand und übergab uns in wohlgesetzter Rede den Schooner zu vol-lem Besitze: er bemerkte, wir sollten uns nicht als Gefangene be-trachten, indem er höchst artigerweise zugab, daß er keine Lorbeerendurch seinen Sieg errungen habe.
„Wir werden gehen fort gut Freund," so schloß er seine Rede;„wenn wir uns aber wieder treffen und nos <Ioux regubllguos mitim Frieden stehen, dann muß jeder fechten für son pavillv»!"
Für eine solche Scene war dies ein ganz passender Schluß.Unmittelbar darauf wurden die Mertons mit Diener und Dienerineingeschifft, ich nahm am Strande Abschied von ihnen und — wareS nun Wirklichkeit, oder hatte mir'S bloS meine Eitelkeit vorgespie-gelt — ich glaubte zu bemerken, daß Emilie nur mit Widerstreben