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bald wieder zum Bewußtseyn unserer eigenilichen Lage. Ich kannnicht sagen, daß unser glücklicher Gegner, trotz seiner augenschein-lichen Eifersucht, sich nur im Geringsten unartig gegen uns betra-gen hätte; er besaß so viel Takt, seine Gefühle größtentheils zuverbergen und zeigte — ob nun aus Wcitherzigkcit oder aus List —eine Miene großmülhigen Vertrauens, welche das Herz der Dame,um die er sich bewarb, weit mehr als jedes strenge Verfahren ge-winnen mußte.
Nachdem er zuvor Miß Merton's Erlaubniß hiezu erbeten,lud er sogar sich und uns bei dem Major zum Essen, wobei wirim Ganzen eine recht angenehme Unterhaltung genossen. Wir hattenSchildkrötensuppe und Champagner, beides in einer Trefflichkeit,wie sie damals sogar sammtlichen Aldermen von London und New-Uork nicht zu Gebot stand — ich bitte die Sir Peters und SirJvhn's der Guildhall um Verzeihung, wenn ich sie in irgendeiner Hinsicht mit den „Herrn vom vierten oder gar vom eilftenViertel" in eine Linie stelle: allein Letztere halten häusig die bestenMahlzeiten und trinken (wenn denn einmal die Wahrheit durchausgesagt werden soll) ohne allen Vergleich die feinste» Weine. Wer'Sbezahlt — das ist eine Frage, deren Lösung in den Geheimnissen derAldermännischen Taschenspielerkunst vergraben liegt. Es war spät,als wir vom Tische aufstanden, wiewohl Monsieur Le Compte unsschon frühe verlassen hatte.
Punkt fünf Uhr wurden wir eingcladen, das Vomstapellaufcndes Schooners mit anzusehen. Champagner und Klaret hattenMarble i» gute Laune versetzt und auch ich war in der bestenStimmung; Emilie nahm Hut und Sonnenschirm — ganz wie siees zu Haus gelhan haben würde, und wandelte an meinem Armmit dem Neste der Gesellschaft nach der SchiffOverfte. Dort suchteich ihr einen günstigen Platz für das Schauspiel und begleitete so-dann Marble zur Besichtigung der „Preith Polly," welche bis jetzt