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18 (1845) Miles Wallingfords Abenteuer zu Land und zur See
Entstehung
Seite
349
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Beim heiligen Georg, das lautet vernünftig. Hab' ich dochda eben gedroht als Pirate auszulaufen und konnte dennoch zau-dern, mein Eigenthum zurückzunehmen!"

Geschieht es nicht zuweilen, daß die Mannschaft gekaperterSchiffe sich gegen die Eroberer anflehnt und ihre eigenen Fahr-zeuge wieder erobert? und hat man sie darum jemals Piraten ge-nannt? IleberdieS werden Nationen im Kriege fast jede feindseligeHandlung gegen ihre Widersacher gut heißen."

MileS, in Euch habe ich mich geirrt Ihr seyd ein guterSeemann, aber die Natur hat Euch eigentlich zum Advokaten be-stimmt! Gebt mir die Hand, Herzensjunge; ich sehe wieder einenStrahl von Hoffnung vor mir und ein Mann braucht, um weiterzu leben, weit weniger Hoffnung, als er Nahrung bedarf."

Marble thcilte mir nun den wesentlichen Inhalt der Bespre-chung mit, welche er mit Kapitän Le Compte gehabt hatte. Letz-terer hatte Plötzlich die heftigste Ungeduld zur Abfahrt geäußertden Grund konnte ich mir alsbald vorstellen, denn er wünschteEmilien sobald wie möglich von ihrem alten Bekannten zu trennen und wollte noch an diesem Nachmittag den Schooner ins Wasserbringen, um für seine Person mit dem nächsten Morgen abzusegeln.Dies war ein rascher Entschluß, und der Franzose setzte Himmelund Erde in Bewegung, um ihn zur Ausführung zu bringen.

Ich muß gestehen, ich konnte ihn nicht ohne Bedauern hören,denn mein so höchst unerwartetes Zusammentreffen mit den MertonSwar mir sehr angenehm; auch ist der Einfluß der Frauen insolcher Einsamkeit ungewöhnlich groß. Ich theilte Marble meineEntdeckung mit, und nachdem er seine Verwunderung darüber satt-sam erschöpft hatte, führte ich ihn nach den Zelten, um seinen altenBekannten aufzuwar^en. Dieser Besuch verschaffte mir das Ver-gnügen eines halbstündigen teto-ü-teto mit Emilien, während Marblemit dem Major unter den Bäumen spazieren ging.

Monsieur Le Compte'S Wiedererscheinen brachte uns Beide