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Kaum waren die Kapitulationsbedingungen angenommen — imGanzen waren sie von einer Uebergabe auf Gnade oder Ungnadenur wenig verschieden — als unsere Leute aufs Vorkastell beordertund von da in die Boote geschafft wurden, um sodann ans Landgeschickt zu werden. Alle Kisten und Privatcffckten wurden mitder anständigsten Manier ausgcliefert und auf die Boote der Paulinegesendet, welche zu deren Aufnahme bereit lagen. Wir Officierekamen in das Gig; Neb und der Hofmeister erhielten den Auftrag,auf unser Privateigenthum Acht zu haben.
Sobald sich Alle — mit Ausnahme der Schwarzen — in denBooten befanden, stießen wir ab und ruderten nach dem Landungs-plätze — ein Häuslein, so traurig und niedergeschlagen, wie es nurjemals ein fiischentdeckies Land in Besitz genommen haben mag.Marble zwang sich zwar zum Pfeifen, denn Kapitän Le Compte'Snonclmlanoe brachte ihn innerlich ganz außer stch vor Wuth; alleinich machte wohl die Beobachtung, daß er „Mein Bisamschatz" und„das irische Waschweib" in eine Melodie zusammenwarf. DerEr-stenermann befand stch nämlich in einem Zustande geistiger Ver-wirrung, wogegen ich selbst das Ganze als einen von den Zufällendes Kriegs betrachtete und mich weit weniger darob grämte.
„Voilü, messieurs," rief Monsieur Le Compte und schwenkteden Arm mit einer Gebärde unübertrefflicher Großmuth: „ihrsollen hier Meister seyn, sobald wir werden fortgehcn und unserkleines Besttzthum mit uns nehmen!"
„Der ist verdammt edelmüthig, MileS," brummte mir Marbleins Ohr. „Uebcrläßt uns die Insel, das Riff, die Kokosnüsse,nachdem er unser Schiff und dessen Ladung entführt hat. Meineganze Habe zum Pfand — er wird noch obendrein seinen höllischenSchooner mitbugflren."
„Was soll uns jetzt das Klagen helfen, Sir; je mehr wir mitden Franzosen auf gutem Fuße bleiben, desto besser mag sich'Snoch für uns gestalten."