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Dies Alles erfuhr ich großen Theils bei meinen späteren Ge-sprächen mit den Franzosen; aber auch schon beider ersten Unterredungwurde mir soviel mitgetheilt, daß ich die Wahrheit in ihren Um-rissen begriff.
Auch meine Augen enthüllten mir jetzt manches Geheimniß.Ich fand die Insel bei der Tageshelle — wenn auch nicht so groß,wie ste mir im Mondschein vorgekommen war — doch im Wesent-lichen von derselben Beschaffenheit, wie ich vermuthet hatte. DaSBassin, worin das Schiff lag, mochte etwa hundertundfünfzig Morgenbedecken und der Gürtel von Land, der es einschloß, wechselte anBreite von einer Viertel- bis zu drei Meilen. Das Eiland bildetezum größeren Theil einen offenen Hain von zehn bis dreißig FußHöhe über dem Ocean und wir überzeugten uns, daß mehrere Quellendes süßesten Wassers vorhanden waren. Die Natur hatte durcheinen ihrer geheimnißvollen Proceffe die Erde mit schönem Rasenbedeckt, und mit ihrer gewöhnlichen Achtsamkeit für die Genüsse derTafel hatten die Franzosen in lobenswerther Thätigkeit bereits ver-schiedene Salatpstanzen und dergleichen in volles WachSihum gebracht:treffliche Bohnen waren zu haben und potit8 xois gehörten zu dengewöhnlichen Gemüsen. Ich sah die Zelte der Franzosen unter demSchatten der Bäume in einer Linie sich ausdehnen und da lag auch I»xotito paulino (der Schooncr), welchem eben der erste Farbenrock an-gezogen wurde: von der Paulinc selbst konnte ich gerade noch die unterenMrsten unter einem Winkel von fünfundvierzig Graden gegen die Loth-linie aus einer Durchsicht zwischen den Bäumen hervorragcn sehen.
In dem ganzen Auftreten Monsieur Le Compte'S zeigte sich gesun-der Verstand und heitere Laune — Beweis genug, daß er im bestenSinne deS Worts — Philosoph war. Er nahm die Dinge, wie siewaren, ohne sich viel über Unfälle zu grämen und wünschte auch Andereso glücklich zu machen als die Umstände nur immer erlaubten. Aussein Verlangen lud ich Marble aufs Verdeck und nachdem ich meinenKommandanten mit dem Stande der Dinge bekannt gemacht hatte.