Druckschrift 
18 (1845) Miles Wallingfords Abenteuer zu Land und zur See
Entstehung
Seite
307
Einzelbild herunterladen
 

sich wohl nach der Außenseite der Insel begeben haben. Doch wurdees schon zu spät, um sie zu Verfolgen.

Bei meiner Rückkehr fand ich das Schiff aus der Bai heraus-steuernd, da Kapitän Marble entschlossen war, dasselbe keine zweiteNacht diesem Hafen anzuvertrauen. Der Wind ließ nach und beider, dieser hohen Breite eigenen heftigen Flut waren wir recht froh,noch bei Tag die offene Sec zu gewinnen. Der glückliche Fundder Felle hatte den neuen Kapitän bedeutend beschwichtigt; ererklärte mir, wenn er erst Smudge im Angesicht seiner eigenenKüste aufgchängt habe, so werde es ihmwieder etwas besser zuMuthe seyn."

Wir ließen die Nacht über unsere Marssegel eingesetzt undhielten uns bei leichtem, aber stetigem Südwinde in der Nähe derKüste. Am nächsten Morgen nahm der Dienst auf dem Schiffeseinen gewohnten Gang, bis die Leute gefrühstückt hatten; dannaber gingS abermals nach der Bai, wo wir diesmal so beidrehten,daß wir eine unserer Bojen einnehmen konnten. Der Stromankerwurde sofort ausgeworfcn, wobei die Marssegel eingesetzt blieben,der zweite getappte Anker aufgehißt und der Schlag seines Kabelsgleichfalls gerettet, so daß wir beide Anker mit ihren Tauen wie-der bekamen, indem die Enden der Letzteren durch die KlüSgatengezogen und die Stücke gesplißt wurden.

Diese Arbeit mochte uns vier Stunden lang beschäftigt haben,worauf der Stromanker gelichtet, gekattet und gefischt wurde; dannbefahl Marble einen Klappläufer um den Borraaarm zu schlingen.

Ich befand mich eben auf dem Quarterdeck, als plötzlich dieserBefehl gegeben wurde. Ich hätte gerne Vorstellungen gemacht,da ich ziemlich klare Begriffe von persönlichen Rechten und gesetz-mäßigem Verfahren überhaupt besaß; aber ich mochte nichts sagen,denn Kapitän Marble'S Blick und ganzes Wesen schien in jenemAugenblick nichts weniger als zum Scherz gestimmt. Der Klapp-