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Ruheplätzchen auf den eigentlichen Felsen, welcher die Insel zumgrößeren Theile umgab, gelegt worden war. Mein Sitz war nichtsehr fest und um ihn mir bequemer zurecht zu rücken, schob ichden Stein weg und fand, daß er auf einer gewöhnlichen Logschie-ferplatte ruhte: dieselbe war mit noch deutlichen Schriftzügen be-deckt und bald stand unser ganzes Häufchen um mich versammelt,begierig, deren Inhalt kennen zu lernen. Der traurige Bericht lau-tete folgendermaßen:
„Die amerikanische Brigg Seeotter, Schiffsherr John Squires,ward am 9. Juni 1797 in diese Bai gelockt und am Morgendes 1t. von den Wilden überfallen. Schiffsherr, zweiter Steuer-mann und sieben Matrosen wurden auf der Stelle getüdtet; dieBrigg selbst zuerst ausgeplüudert, dann hierher gebracht und desEisens halber bis auf den Wasserspiegel niedergebrannt. DavidKing, Oberstcnermann und sechs Andere, nämlich Georg Lnnt,Henrp Webster, Stephan Stimpson und John Harris, Matrosen,Bill Flint,. Koch nebst Peter Doolittle,* dem Schiffsjungen, sindnoch am Leben, aber Gott allein weiß, was aus uns werden soll.Ich will diese Schiefertafel unter den Stein legen, auf dem icheben sitze, in der Hoffnung, daß sie eines Tags unseren Freundenerzählen wird, was hier vorgegangen."
Betroffen schauten wir einander an. Marble und der Kapitänerinnerten sich von einer im Nordwesthandel verwendeten Brigg,Namens Seeotter, gehört zu haben, welche «ermißt wurde, und hierfanden wir nun eine Mitthcilung, welche fast ein Wunder zu nen-ne» war und uns in das Gehei,uniß von dem Verschwinden desFahrzeugs einweihtc.
„Hereingelockt" — wiederholte der Kapitän, indem er dieHandschrift noch einmal überlas, welche auf so sonderbare Weiseund in einer Lage erhalten worden war, wo man hätte glauben
' Paßt nicht recht zu seinem Beruf — dieser Name: er heißt nämlich aufdeutsch — „Thuwcnig." D. U.