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18 (1845) Miles Wallingfords Abenteuer zu Land und zur See
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ließen die drei Marssegel, eng gerefft, sowie das große Fock- undein neues BormarSstagsegel auf dem Schiffe einsetzen. Endlich er-schien der Tag und mit ihm die Sonne, welche man nur noch mitschwarzen, wilden Wolkcnmaffen kämpfen sah, die überall am Himmelhinjagten. Zum erstenmal, seit wir diese Engen betreten hatten,erhielten wir eine vollständige Umsicht und konnten das Land inallen Richtungen betrachten.

Die Durchfahrt, in welcher wir die Krisis am Morgen deszweiten dieser abentcuervollen Tage bei Sonnenaufgang trafen,halte mehrere Meilen in der Breite und war, besonders gegen Norden,von hohen, abschüssigen Gebirgen begrenzt, welche zum Theil mitSchnee bedeckt waren. Der Kanal erschien vollkommen frei; nir-gends war ein Eiland, Zuselchen oder Felsen zu sehen, so daß wiruns noch mehr zu weiterem Vordringen ermuthigt fühlten, da sichuns ja nirgends ein Hinderniß darbot. Der Kurs, in welchem wirsteuerten, ging ungefähr nach Süd-Südwest, und der Kapitän pro-phezeihte, wir würden westlich von der Straße Le Maire und ganzin der Nähe des Kaps .selber in den Occan gelangen ohneZweifel aber eine große Entdeckung machen!

Der Wind drehte sich fortwährend und wehte bald ganz ausNordost, so daß wir die Reesbanden eines nach dem andern löstenund gegen neun Uhr mit vollen Marssegeln weiter zogen. Dashieß freilich hart drauflos fahren, allein wir mußten das Eisenschmieden, so lange es warm war, und so muß das Schiff, wieich glaube, mehrere Stunden lang seine fünfzehn Knoten zurück-gelegt haben, da es noch überdies von der Strömung begünstigtwurde. Wir wußten allerdings nicht, welchen neuen Hindernissen undGefahren wir entgegeneiltcn!

Ganz früh am Tage hatten wir vor unserem Gallion Landbemerkt und Marble fing an zu prophezeihen, daß unser Tau baldvollends abgelaufen sepn würde, da wir in die Mitte einer tiefenBai gelangen mußten. Kapitän Williams dachte anders, und als