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wir auf einen Felsen stoßen würden; wir lufften aber ganz nahean'S Land und hielten uns dadurch klar, bis endlich beide Bug-anker zu gleicher Zeit in die Tiefe fielen.
Dadurch daß wir das Schiff so nahe wie möglich an denWind gebracht hatten, war es in seiner Eile genugsam gehemmt;<S ganz aufzuhalten bot weiter keine Schwierigkeit: das Bleilothergab sieben Faden und zwar auf Pistolenschußweite vom Ufer —wir wußten, für den Augenblick waren wir gerettet.
Die Hauptsache war jetzt, zu erfahren, wie und mit welcherSpannung der Kabeltaue das Schiff zu schwelen vermöchte: dieFreude war allgemein, als man entdeckte, daß wir uns in einemmäßigen Strudel befanden, der den Spiegel der Krisis vom Eilandeabtricb und ihr erlaubte, in den Wind zu schwelen, welcher sienoch immer von de» Marsraaen bis zu den Flaggenknöpfen über-bremste, während er tiefer abwärts mit zänkischem Ungestüm Wirbelund Strudel aufwarf, bald von dieser und bald von jener Seitecinherstürmend — Alles zum Beweis, wie sehr seine tolle Heftig-keit vom Lande gebrochen und gehemmt wurde.
Die Erleichterung, die wir bei diesen glücklichen Veränderungenempfanden, ist leichter gefühlt als beschrieben: uns war zu Muthwie einem Unglücklichen, der in einen Abgrund zu stürzen wähntund plötzlich festen Boden unter den Füßen fühlt.
Man fand, daß das Schiff an einem Kabel genug hatte unddie Matrosen wurde» deshalb an die Winde gestellt, um den andernAnker herei'nzuheben, da das Loth auf einen felsigen Grund hin-deutete und der Kapitän ein Durchschneiden des Taues fürchtete.Der Backbordbuganker wurde sogleich gefischt und man ließ ihnmit einem Schlage Kabeltau außen hängen, um ihn für jedenAugenblick in Bereitschaft zu haben — dann hieß man die Mann-schaft ihr Nachtessen einnehmen.
Wir Offiziere hatten unterdessen an andere Dinge zu denken.Die Krisis führte ein kleines Hinterboot; dieses wurde in'S WasserMilei Wallingford. 46