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begannen einige Inseln emporzutauchen und wir bemerkten allerhandZeichen, baß die Hauptdurchfahrt schmaler zu werden anfing, weß-halb man beschloß, sobald wir einen passenden Grund vorfänden,zwei Anker zumal auszuwerfen.
Zwischen zwei und vier Uhr fuhr das Schiff an siebzehn Inseln,an einigen sogar sehr nahe vorüber, ohne daß wir auch nur bei einerderselben Schutz gefunden hätten. Die Sonne stand schon ziemlich tief,wie wir an dem Abnchmen des Tageslichtes bemerken konnten, alswir endlich eine Insel von einiger Höhe und Größe vor uns er-blickten, hinter der wir ein Lee zu finden hofften. Auch die Fluthatte sich, und zwar zu unseren Gunsten, geändert; doch war anein Luvwärtswenden nicht zu denken, weil wir keine Segel führenkonnten und die Nacht auf dem Halse hatten. So mußten wirentweder ankern oder in der Dunkelheit weiter treiben, nach allenSeiten hin von einer mächtigen Gegenströmung umgeben, welcheuns freilich erlaubte, von Felsen und Gefahren, wie sie uns vornedrohten, abzuhalen und dadurch unsere Rettung zu bewirken, aberhiezu das Einsetzen einiger Segel nöthig machte, was bei dem hef-tigen Winde vor der Hand noch unmöglich war, so daß wir wirklichbeschlossen, vor Anker zu gehe».
So viel Aengstlichkeit hatte ich noch nie in Kapitän Williams'Mienen wahrgenommen, als da wir uns jetzt der oben erwähntenInsel näherten. Es war noch immer hell genug, um deren Umrisseund User unterscheiden zu können: letztere waren kühn geformt undvielversprechend und da die Insel etwa eine Meile im Umfang habenmochte, so ließ sich auch in ihrer unmittelbaren Nähe eine ziemlicheDeckung erwarten.
Sie war denn auch unser einziges Ziel und die Ruderpinnewurde Steuerbord gestellt, während wir, durch die widrige Flutaufgehalten, langsam an dem Eilande vvrbeifuhren. Sobald wirRaum dazu hatten, gierte das Schiff in eine Art sehr wilder Rhede— eine sehr kitzliche Arbeit, da Niemand sagen konnte, wie bald