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dabei nicht versäumten, uns in seiner Nähe nach einem Ankerplatz«umzusehen. Das Jnselchen war zu flach und klein, um uns alsLee zu dienen und auch der Ankergrund wollte uns keineswegs ge-fallen, weßhalb der Gedanke, dort vor Anker zu gehen, aufgegebenwurde. Aber wir hatten jetzt wenigstens ein Mittel, unsere Ge-schwindigkeit zu bemessen, und fanden denn auch, als das Schiffein Bischen abgehalten wurde, um dem Eilande anszuweichen, daßdasselbe mit sieben bis acht Knoten Geschwindigkeit vom Sturmedahingejagt wurde — und dies war nicht einmal unsere volleSchnelligkeit, da dieselbe durch die Flut noch bedeutend vermehrtwurde, ja Kapitän Williams glaubte sogar, wir führen mit fünf-zehn Knoten Geschwindigkeit an dem Felsen vorüber!
Es war Mittag; der Sturm wollte immernoch nicht Nachlassen,die Strömung blieb dieselbe, nirgends ein Mittel zur Umkehr oderzum Anhalten, wir nur immer fort und fort — wie die Ereignissevom Schicksale — dahingetrieben. Das allmählige Hellerwerdender Atmosphäre war die einzige Aenderung, welche fleh bemerkbarmachte, je mehr wir uns vom Ocean und seinem Gischt und Dunstentfernten. Gegen zwei Uhr mochte die Wuth des Sturms viel-leicht ein wenig erschlafft sehn und wir hätten auch einige kurzeSegel führen können; aber nirgends war ja eine Woge, die gegenuns ankämpfte. und so zogen wir denn mit nackten Masten weiter— dis Nacht allein erfüllte uns mit Besorgnissen.
lieber unsere Lage herrschte jetzt nur noch eine Meinung unteruns und diese ging dahin, daß wir in einen der Kanäle einge-drungen seien, welche die Terra del Fuego bekanntermaßen sehrunregelmäßig durchschneiden und viele Windungen darbieten, so daßwir bald ein Lee aufznfinden hoffen durften. Bis in die Nachthinein zu segeln schien unmöglich und keineswegs wünschenSwerth, daman fast mit Zuversicht daraus rechnen durste, daß wir auf demselbenWege, den wir hergekommen, zurückkehren müßte», um unS denGefahren einer so verwickelten Schifffahrt zu entziehen. Ueberdies