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Noch immer konnten wir das Land vor uns sehen, niedrig, frostigund in der Farbe des Winters uns entgegcnstarrend: eben so
glaubten wir zu bemerken, daß es vorn, wenn wir uns anders nichttäuschten, etwas gegen Norden abfiel, während es sich nach hintenin eine mit unser»! Kurse gleichlaufende Linie auszudehnen schien.Daß wir mit großer Schnelligkeit daran vorüberfuhren, davonüberzeugten uns unsere Augen zu deutlich, als daß an eine Täuschungzu denken gewesen wäre, und da das Stunden lang eilig vom Windegetriebene Schiff nicht den kleinsten Fetzen von Segel ausgehängthatte und die Büge bis an die KlüSgaten in die Wogen tauchte,so konnte es wohl nichts als die rasende Flut oder irgend eineStrömung scyn, der wir diese Beflügelung unseres Laufes ver-dankten. Wir versuchten da« Blei und fanden Ankergrund auf sechsFaden Tiefe.
Der Kapitän hielt jetzt mit Marble eine ernste Berathung.Daß das Schiff in eine Seebucht einmündete, das war gewiß;welche Tiefe diese aber halte, wie weit wir guten Ankergrund da-selbst finden oder ob wir gar nichts der Art entdecken würden — daswaren lauter Fragen, welche unseren Nachforschungen Trotz boten.Wir wußten bloS, daß Terra del Fuego eigentlich aus einer Insel-gruppe bestand, welche von verschiedenen Durchfahrten und Kanälendurchschnitten war, und daß diese zuweilen auch Schiffe ausgenom-men hatten, welche aber in deren Befahrung, außer etlichenunwesentlichen Entdeckungen, auf keine weiteren Resultate gestoßenwaren. Wir standen im Begriff, wenn auch rein zufällig, so dochunter günstigen Umständen, in eine dieser Durchfahrten einzulaufen —das glaubten wir insgemein und es blieb uns nichts weiter übrig,als uns, so lange es noch Tag war, nach dem besten Ankerplätzeumzusehen.
Zum Glück für uns führte der Sturm, sobald wir in dieBucht oder Durchfahrt oder was es sonst war, einmündeten, nichtmehr so gar viel Schaum mit sich, so daß die Atmosphäre auö diesem