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von dem Agenten keine Einladung zum Mittagessen. Dagegen hattedie Geschichte mit der Gefangennehmung des Westindiers unterhalbDungeneSS — durch Deal's Vermittlung, wie ich immer glaubte —den Weg bereits in die Tagblätter gefunden, wo sic mit der ge-wöhnlichen Bezeichnung „Uankeestrcich" zu lesen war.
Ja diese „Uankeestreiche!" Wie oft hat die unbedachte An-wendung dieser Phrase unfern Landsleuten großen Schaden ge-bracht! Junge, ehrgeizige Leute — und eS gibt hier zu Landealle Arten von Ehrgeiz, unter andern auch den, ein Schurke zusehn: als Beweis hiefür kann man täglich alle möglichen größerenund kleineren Laster, als da sind Neid, Eifersucht, Lüsternheit,Geiz und noch ein halbes Dutzend mehr von den Leuten mit demNamen „Ehrgeiz" bezeichnen hören — also junge, ehrgeizigeLeute wollen hier zu Lande nur gar zu häufig etwas Gutes auS-richten, das mit einem gewissen andern Guten, welches sie unterder Bezeichnung „Vankeestreich" allgemein loben und belachenhören, allerlei eigcnthümliche Vorzüge gemein haben soll. Anderswüßte ich mir die große und immer wachsende Zahl dieser „Vankee-streiche", wie sie täglich unter uns Vorfällen, nicht zu erklären.
Unter andere Verbesserungen des Geschmacks — ich will nichtgerade sagen der Sitte — welche sich in der amerikanischenPresse einführen ließen, würde ich auch die Auslassung von Ge-schichten solchen Ursprungs rechnen; da aber zwei Driltheile derRedakteure des ganzen Landes selbst aus VankeeS bestehen, so wirdman ihnen vermuthlich auch fernerhin gestatten müssen, die PfiffigenEinfälle von ihres Gleichen mit Triumphgeschrei zu begrüßen. DieMehrzahl unsrer Lehrer — Redakteure und Schulmeister — ver-danken wir dem alten Puritanerstamme, und wenn man die wunder-baren Fortschritte, welche das Volk in Sitten, öffentlichen undPrivattugendcn, Ehrbarkeit und andern schätzenswerthen Eigen-schaften gemacht hat, kaltblütig bei sich überlegt, so muß man sich