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18 (1845) Miles Wallingfords Abenteuer zu Land und zur See
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nicht lange, bis ich zu glauben anfing, sie werde dem Lugger glück-lich entkommen, obwohl dieser so nahe wie nur immer möglich auf-gerückt blieb.

Doch war dies bloße Täuschung: der Feind kam hinter unshergeraSt, mehr einer Seeschlange als einem durch Leinwand ge-tragenen Werke von Menschenhänden vergleichbar, und ich überzeugtemich bald, daß die Hoffnung, einem solchen Wettrenner durchSchnellsegeln zu entkommen ganz vergeblich war.

Land und Leuchtthurm standen schon ganz nahe vor unseremBord, so daß ich jeden Augenblick erwartete, den Kiel meiner Brigggegen den Grund anrennen zu hören. In diesem Moment gewahrteich die undeutlichen Umrisse eines Schiffes, das etwa eine Vierlcl-meile östlich von der Landspitze vor Anker zu liegen schien: plötzlichkam mir der Gedanke, es möchte ein englischer Kreuzer seyn, dadiese häufig an solchen Stellen zu aukern pflegten, und fast instinkt-mäßig kommandirte ich meinAbgelufft!"

Neb stand am Steuer und sein freudiger Ruf sagte mir, mitwelchem Entzücke« der Bursche gehorchte. Es war ein Glück, daßwir gerade jetzt gelufft hatten, denn beim Umwenden stieß dasSchiff mit einer Heftigkeit an, welche uns furchtbar daran mahnte,was uns eine Minute später erwartet hätte. Die Amanda stellteübrigens ihr Steuer vortrefflich und wir fuhren ohne weitereRippenstöße zunächst am Land vorüber, indem wir nur so weit ab-hielten, daß wir etwas windwärts von dem vor Anker liegendenSchiffe gelangen mußten.

In der nächsten Minute wurde der Lugger, der ungefähr eineKabellänge hinter uns war, vom Lande verdeckt. Ich hegte schondie Hoffnung, der Franzose werde am Ende vieren müssen: alleiner hatte seine Entfernung sehr wohl bemessen und schien überzeugt,daß er ganz gut vorbeikommeu könne. Er mochte wohl ebensoräsonniren, wie Nelson dies am Nil gethan haben soll und mehrereseiner Kapitäne ohne Zweifel auch gethan haben, nämlich, wenn