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18 (1845) Miles Wallingfords Abenteuer zu Land und zur See
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schreiben, der so abgefaßt war, daß er der ganzen Familie zumalgalt. Ich wußte, wie glücklich eine Linie von mir sie Allemachen würde und hatte überdies noch das Vergnügen, sie zu be-nachrichtigen, daß ich zum Untersteuermann vorgerückt war wo-gegen ich den zweiten Steuermann der amerikanischen Brigg alsNachfolger im Range des dritten Offiziers erhalten hatte.

Die dunkle Nacht und der weite Ocean machten die Trennungvon unserem Prisenschiff zu einer höchst feierlichen, in mancher Hin-sicht sogar traurigen Scene. Wir wußten, daß von den auf derDame äo kiantes Befindlichen während ihrer langen, einsamenFahrt wohl mehrere in den Tiefen des OceanS zurückgelaffcn werdenwürden und dann war'S ja auch möglich, daß sie selbst ihren Be-stimmungsort gar nicht erreichte. In letzterer Hinsicht hatten sichübrigens die Aussichten günstig für sie gestaltet, da die amerikanischeKüste damals sehr wirksam von französischen Kapern gesäubertwar, wie ich denn später eilfhundert und drei und siebzig Thalerals meinen Antheil für jene glückliche That erhielt. Wie ich michhierüber freute und was ich mit dem Gelde ansing, soll im Ver-laufe der Erzählung berichtet werden.

Im selben Augenblicke, da unsere Prise nach Amerika unterSegel ging, zogen auch wir an einer Boleine von dannen undMiles Wallingford war jetzt eine weit bedeutendere Person gewor-den, als er noch vor wenigen Stunden gewesen war. Wir brachtendie Gefangenen im Kielraum unter, stellten eine tüchtige Wachedavor und halten unverweilt gegen Nordwcsten, um den französischenKreuzern, die etwa an ihrer eigenen Küste herumschwärmten, ausdem Wege zu gehen.

Kapitän Williams schien mit dem RuhmeStheile, der ihn be-troffen, zufrieden zu sehn und zeigte keine weitere Neigung, seinenRuf durch Waffcnthaten zu vermehren. Marble aber in meinemLeben habe ich nicht gesehen, daß ein Mann eine höhere Meinungvon sich selbst gehabt hätte, als dies bei ihm in Folge der heutigen