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dies war der französische Kapitän von einer Neunpfünderkugelbeinahe buchstäblich in zwei Stücke gerissen und beide Steuermännerschwer verwundet worden. Diese Unfälle trugen wesentlich zuunserem Siege bei, den» sie waren Ursache, daß der Feind jedeVertheidigung als völlig hoffnungslos aufgab — von uns warnicht ein Einziger beschädigt.
Die Prise erwies sich wirklich als das oben erwähnte Schiff,ein bewaffneter Kauffahrer, von Guadeloupe nach Nantes bestimmt;sie war um ein Geringes größer als die Krisis, führte zwölf fran-zösische Neunpfünder und hatte bei der Abfahrt drei und achtzigKöpfe an Bord gezählt, von denen aber nicht weniger als dreiund zwanzig in unserer früheren Affaire mit ihr getödtet und ver-wundet würden — letztere meistens in ihren Hängematten befindlich —mehrere ferner auf einem anderen Prisenschiff abwesend waren.Bon den übrigen waren etliche sechzehn bis achtzehn von unsererdiesmaligen nahen und mörderischen Salve getroffen worden, sodaß der diensttüchtige Theil der Mannschaft beinahe auf unsereeigene Anzahl beschränkt wurde. Das Schiff war noch ganz neuund höchst werthvoll, wie denn die Ladung allein, welch« zum Theilaus Cochenille bestand, in der Faktur auf etliche sechzigtausendDollars berechnet wurde.
Sobald wir unseres Sieges gewiß waren, wurde auf der Krisisdas große Marssegel, so weit es anging, rückwärts gebraßtund das Steuer wieder hergestellt; zu gleicher Zeit ließ man dieDame abhalten, um die beiden Schiffe klar zu machen. Der Zu-sammenstoß — das sogenannte „Reiben" — hatte nur geringenSchaden verursacht und bei der übermäßig vollen Kugelladungunserer Geschütze waren die unteren Masten der Prise völlig un-berührt geblieben, denn die Schüsse hatten gerade Kraft genug,um die Bollwerke zu zersplittern, und blieben dann in denselbenstecken, so daß beide Fahrzeuge sich in der besten Verfassung be-fanden, augenblicklich in den Hafen einzulausen.