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18 (1845) Miles Wallingfords Abenteuer zu Land und zur See
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für gutes Englisch gelten konnten, und dies täuschte den anderenSteuermann wenigstens auf einige Sekunden. Mittlerweile segeltenwir mit den Bügen um des Franzmanns Quartier herum undgierten so rasch auf ihn lvS, daß der aus Nantes ganz bestürztwurde: sein Anruf war übrigens unten gehört worden und etwaein Dutzend Franzosen kamen jetzt die Vorder- und Hintertreppe her-aufgetaumelt.

Kapitän Williams war ein vollendeter Seemann und einer derkaltblütigsten Kommandanten, die ich jemals gesehen habe: AlleswaS er an diesem Tage befahl, geschah immer auch im rechtenMoment. So versuchte der Franzmann abzugieren, allein unserSteuer ward so geführt, daß wir die ganze Zeit über fast immer ganzparallel mit ihm standen und sogar sein großes Segel durch unsereVordersegelin die Laute" ^ kam, weßhalb wir uns natürlichdoppelt so schnell wie er bewegten. Wir brauchten keine volleMinute, um unsere Krahnbalken dwarSab von derLady" Fock-takellage zu stellen, und eben jene Minute war für die Franzoseneine Zeit der höchsten Verwirrung.

In diesem Augenblick kam Marble zu »nS auf'S Vorderkastell;auf sein Zeichen wurde unsere Flagge aufgchißt und der Befehlzum Feuern gegeben. Unsere fünf Neunpfünder donnerten allzumal,jeder seine beiden Vollkugeln nebst ihren Traubenschüssen gegen denFeind: im nächsten Augenblicke hörte man die beiden Schiffe gegeneinander anstoßen.Kommt heran, ihr Jungen!" schrie Marble,und er und ich und Neb mit allen Matrosen stürzten wie ein Orkanüber des Franzmanns Bord herein.

Ich hatte ein wüthendeS Handgemenge erwartet allein dasDeck war leer und ohne Schwierigkeit konnten wir es in Besitznehmen: die Ueberraschung, unser plötzliches Hereinstürzen und dieWirkung der Breitseite verschafften uns den leichtesten Sieg. Neber-

' d. h. gerade so »nthätig erhalten wurde, wie wenn eine Windstille ein.getreten wäre. D. U.