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melte von Engländern und Ihre Kreuzer würden Wohl einen solchenMißgriff nicht so leicht verziehen haben, auch wenn er in noch soehrlicher Absicht begangen worden wäre.
Allein die Vorbereitung einer Sache scheint auch die Noth-wendigkeit ihrer Ausführung nach sich zu ziehen. Als Alles fertigwar, sah man jedes Auge mit einer Kampflust auf den Kapitängeheftet, welcher die menschliche Natur nicht widerstehen konnte, sodaß er endlich nachzugeben genvthigt war. Da Marble da» fremdeSchiff von Allen an Bord allein wahrgenommen hatte, so erhielt erden Auftrag, die Krisis bei dieser kitzlichen Unternehmung zu leiten.
Wie früher war mein Posten auch diesmal auf dem Vorkastcll.Ich war angewiesen worden, scharfe Ansgucker auszustellen, da derFeind ohne Zweifel vorn zuerst sichtbar werden würde; übrigenswar dieser Befehl ganz unnöthig, denn nie hat ein menschlichesAuge mit größerer Spannung in einen Nebel hineingestarrt, alsdie unser» bei dieser Gelegenheit eS thaten.
Nach der angegebenen Entfernung und dem eingeschlagenenKurse berechneten wir, daß wir in zehn oder fünfzehn Minutendicht neben Mr. Marblc'S Schiffe anlegen müßten, nur bezweifeltenManche unter uns, daß Letzterer überhaupt ein Schiff wahrgcnom-inen habe. Wir hatten bei der herrschenden Fünfknotenbrise alleunsere Naasegel eingesetzt, Wohl wissend, daß wir, um ihn richtigaufzufangen, etwas rascher al« er im Gange sehn mußten.
Die tiefe Spannung, um nicht zu sagen Ncngstlichkeit, einersolchen Scene ist nur schwer zu beschreiben. Der Nebel um unsher schien manchmal von Schiffen zu wimmeln, doch eins nach demandern zerfloß wieder in Rauch, nichts als Dunst hinterlaffend.Wir hatten strenge Ordre empfangen, daß Niemand einen Rufvernehmen lassen dürfe: wer das Schiff zuerst entdeckte, sollte seineMeldung auf dem Quarterdeck hinterbringen. Wenigstens einDutzend unserer Leute verließ in dieser Absicht ihre Posten, kehrteaber im nächsten Augenblicke um, überzeugt, daß sie sich getäuscht