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er zwölf Kanonen, d.h. nur zwei mehr, als wir selbst an Bord hatten.Dies Alles schien nicht wenig ermuthigend, wenigstens in so weit,um uns zu einer genaueren Untersuchung, als wir bis jetzt vor-genvmmen, zu veranlassen.
ES dauerte abermals zwei Stunden, bis wir die Krists, trotzihres raschen Ganges, ihrem Nachbar auf eine Meile an das Luv-guartier brachten. Hier waren unsere Beobachtungen freilich weiterfolgreicher, so daß sogar Kapitän Williams den Fremden füreinen Franzosen und „unzweifelhaft für ein bewaffnetes Handels-schiff, wie wir selbst" erklärte.
Kaum hatte er diese Worte geäußert, als wir das andereSchiff die Leesegel herablaffen, Bram- und Oberbramsegel anf-geien, überhaupt alle üblichen Zeichen der Herstellung zur Kampf-bereitschaft machen sahen. Wir hatten schon früh am Morgenunsere Flagge anfgehißt, ohne bis jetzt von dem andern Schiffeeinen Nachweis seiner Nationalität als Erwiederung zu erhalten.Sobald aber der Franzose seine leichtere Leinwand eingezogen undauch die großen Segel aufgegeit hatte, feuerte er windwärts eineKanone ab und zog die dreifache Flagge auf, unter allen christ-lichen Feldzeichen das zierlichste Nationalsymbol, welches sich aberln den Waffenthatcn seines Volkes zur See eben so sehr durch Un-glück, als zu Lande durch das Gegentheil bemerkbar gemacht hat.
Zwar fehlte es den Franzosen nie an trefflichen Matrosen—-an tapferen Seemännern; allein das Resultat ihrer Heldenthatenzur See stand mit den aufgewendeten Mitteln von jeher in auf-fallendem Mißverhältniß, und die wenigen Ausnahmen, welche sieausweisen, dienen nur zur Bestätigung der Wahrheit, daß die Ur-sachen dabei von eben so auffallender Art, wie die Ergebnisse fastzu allen Zeiten übereinstimmend waren.
Ich habe dieses Unglück in Seeunternehmungen, wie es nuneinmal bei den Franzosen herrscht, einem Mangel an Sympathiefür das Seewesen, der in der Nation stecken soll, zuschreiben hören.