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in seiner Art höchst auSrichtsam und behend; blieb aber bei all'dem doch zu sehr ,Negger*, um sich an einer Arbeit lange denKopf zu zerbrechen — kurz, er war ein Kapitalbursche, mein Neb,und ich faßte mit der Zeit eine Zuneigung für ihn, wie man sienur für einen Bruder zu hegen vermag.
Alles Sehenswürdige war jetzt betrachtet, und ich hatte bereitsangefangen, ernstlich an Aufsindung eines Schiffes zu denken, alsich eines Tags bei einem meiner Streifzüge auf den Werften plötz-lich eine wohlbekannte Stimme vernahm, welche hinter mir drein rief:„Ei seht, Kapitän Williams, da ist gerade so ein Bursche:der wird Euch einen dritten Steuermann abgeben, wie Ihr in ganzAmerika keinen besseren finden könnt."
Ich hatte eine Art von Vorgefühl, daß die Rede mich anging,konnte mich jedoch im Augenblick nicht auf den Namen des Spre-chers besinnen; als ich mich aber unischaute, wo die Töne herkamen,sah ich Marble'S rauhes Antlitz neben dem verwitterten Gesichteeines SchiffmeisterS von mittlerem Alter, beide mich betrachtend —über die Finkenetten eines bewaffneten Kauffahrers von vielverspre-chendem Aeußcrn herüberragen. Ich machte Mr. Marble meineVerbeugung; dieser winkte mich zu sich an Bord und stellte michmit aller Förmlichkeit dem Schiffsherrn vor.
Das Schiff hieß die ,Krisis* — ein höchst bezeichnender Namefür ein Fahrzeug, das aus einem Lande stammte, wo regelmäßigalle sechs Monate einmal Krisen jeder Art auszubrechen pflegen:es war ein nettes, festes Ding von etlichen vierhundert Tonnen,hatte Reisbollwerke, wie ich später erfuhr, mit Finkenettcn für Hänge-matten und alten Schalting*, besonders für Letzteren, und führtein seinen Batterien zehn Neunpfünderkanonen auf Rolllaffetten. Ichsah, daß es schon geladen hatte, und man gab mir bald zu verstehen,daß die Schiffseinschreibung eröffnet scy, wobei sich's jetzt um Her-beischaffung eines dritten Steuermannes handle: es mangelte an» Rümpelwerk aus alten Tauen. D. II.