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nicht die gehörige Gerechtigkeit widerfahren ließ. Ebenso lobte erKapitän RobbinS' Benehme» beim Verluste des John in Punkten,die sich gar nicht beweisen ließen und tadelte ihn wieder überMaßregeln, welche eigentlich Anerkennung verdiente».
Ich wußte wohl, daß mein Freund kein Seemann war —fühlte mich jetzt noch mehr überzeugt, daß er es niemals werdenwürde, konnte aber gleichwohl alle diese Unregelmäßigkeiten unmöglichdurch seine bloße Unkenntniß erklären. Bei alle dem zeugte dieArt und Weise, wie er sich bei jeder Gelegenheit als Hauptpersondarstellte, von so vieler Geschicklichkeit, daß mir bei aller Ueber-zeugung von der Schiefheit der Eindrücke, die er hinterließ, dennochnicht sogleich die rechten Mittel beifielen, wie sich Letztere wiederaufheben ließen; ja seine Manier, Thatsachen und Folgerungen— oder was wenigstens als solche erschien — mit einanderzu verknüpfen, war so sinnreich, daß ich mich mehr als einmaldarüber ertappte, wie ich einzelnen seiner Schilderungen Glaubenschenkte, ungeachtet ich mir, die Sache beim Licht besehen, sagenmußte, daß sie falsch waren.
Ich zählte noch nicht achtzehn Jahre und war somit noch zujung, um für Grace Besorgnisse zu hegen; auch hatte ich mich zusehr an Ruprecht und seine Schwester gewöhnt, als daß das Ge-fühl, das ich für Beide unterhielt, von dem, wie ich es für meineSchwester nährte, bedeutend verschieden gewesen wäre.
Erst als die Geschichte unserer Abenteuer und Heldenthatenzu Ende war, fanden wir Muße, die Aenderungen, welche die Zeitan unserer Person bewirkt halte, wahrzunehmen und unsere Freudedarüber auszusprechen. Ruprecht als der älteste hatte eben hierinam wenigsten erfahren; seine volle Grüße hatte er sehr frühzeitigerreicht und war jetzt nur etwas voller geworden. Er hatte ansder See einen Backenbart keimen lassen, der seinem Gesicht— unddies war keine geringe Verbesserung — einen männlicheren An-strich verlieh; sonst aber war mit Ausnahme der Spure», welche
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