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»och zweihundert Schritte davon entfernt, als wir die Mädchen darGehölz betreten und augenscheinlich die Richtung nach dem Ruhe-sitze einschlagen sahen. In demselben Moment gewahrte ich Neb:der arme Junge kam im Schneckenschritt den Weg vom Landungs-plätze herangezogen, als ob er sich vor der Aufgabe, die ihm bevor-stand, gefürchtet hätte.
Nach einer augenblicklichen Berathung beschlossen wir, uns sogleichnach dem Haine zu begeben und Neb's Erzählung zuvorzukonrmen:sein Weg führte nämlich so dicht am Sommerhause vorüber, daßer gesehen und erkannt werden mußte. Wir trafen größere Hinder-nisse auf unserem Pfade, als wir vorausgesehen und uns deren vonfrüher erinnert hatten, so daß wir den Schwarzen, nachdem wirendlich gerade hinter dem Ruhesitze ein Dickicht erreicht hatten,bereits vor seinen beiden ,jungen Herrinnen^ stehen sahen.
Der Ausdruck in den Mienen der vor mir befindlichen Gruppewar der Art, daß er mich beinahe erschreckte, als ich die Dreinäher in'S Auge zu fassen vermochte. Selbst Neb's Gesicht, dassonst wohl trotz einer schwarzen Flasche glänzte, war aschgrau ge-worden; der arme Junge konnte nicht sprechen, und so viel auchLucy an ihm rütteln und schütteln mochte, um eine Erklärung ausihm herauszubringen, so hatte er noch keine Antwort gegeben als —Thränen, welche in Strömen aus seinen Augen hervorquollen, bissich der Arme endlich auf den Boden niederwarf und laut zustöhnen anfing.
„Ist es wohl die Schaam über sein Davonlaufen?" rief Lucy,„oder soll'S eine schlimme Botschaft von den Knaben bedeuten?"
„Was kann er von diesen wissen, da er nicht bei ihnen war— und doch, beste Lucy, bin ich recht in Aengsten."
„Nicht um meinetwillen, theuerste Schwester," rief ich jetztlaut: „Ruprecht und ich sind Gott sey Dank hier, beide vollkommengesund und wohl."
Ich hütete mich wohl, bei diesen Worten sogleich hervorzu-